Kirchheim. Mit dem Auswärtssieg in Eislingen im Rücken gingen die VfL-Jungs voller Selbstbewusstsein in die Partie. Im Auftaktdoppel hatten Klyeisen/Hummel zunächst Probleme, das Duo gab sogar einen Satz ohne eigenen Punktgewinn ab. Doch davon ließ sich das Einser-Doppel nicht beirren und gewann im Entscheidungssatz. Am Nebentisch gingen Hohl/Stoll gegen Revisz/Skorepa mit 0:3 unter. Besser machte es das gut harmonierende Doppel Übelhör/Schorradt, das glatt mit 3:0 gewann.
Im vorderen Paarkreuz gingen Klyeisen und Hohl als Außenseiter an den Tisch. Denn die Steinheimer Revisz und Skorepa zählen zu den besten Spielern der Liga. Die Klasse der beiden bestätigte sich und so verloren die Kirchheimer beide Spiele. Im mittleren Paarkreuz gab es Licht und Schatten. So verlor Hummel überraschend deutlich gegen Bürk mit 0:3. Christian Übelhör dagegen bestätigte seine bestechende Form und gewann mit 3:1. Das hintere Paarkreuz zeigte sich an diesem Spieltag als sicherer Punktelieferant. Steffen Stoll zeigte eine solide Leistung und gewann mit 3:1. Ersatzmann Jan Eder, der für den verletzten Andy Rohr einsprang, feierte ein gelungenes Debüt und ließ Bechtle nicht den Hauch einer Chance.
Im vorderen Paarkreuz wiederholte sich das Szenario. Sowohl Klyeisen als auch Hohl blieben erneut chancenlos. Nun musste das mittlere Paarkreuz punkten, um den Anschluss nicht zu verlieren. Doch sowohl Hummel, als auch Übelhör nutzten ihre Möglichkeiten nicht und verloren mit 0:3 und 1:3. So ruhten die Hoffnungen der VfL-Jungs nun auf Stoll und Eder. Beide agierten konzentriert und siegten am Ende mit 3:1 – 7:8 aus Kirchheimer Sicht. Um die Niederlage noch abzuwenden, musste das Doppel gewonnen werden. Mit den Zuschauern im Rücken, spielten Klyeisen/Hummel zunächst furios auf, gingen mit 2:1 Sätzen in Führung – das Unentschieden war in greifbarer Nähe. Doch das Steinheimer Doppel machte nun keine leichten Fehler mehr und gewann mit 3:2.
„Die Niederlage ist natürlich sehr ärgerlich, denn wir haben unsere Chancen nicht konsequent genutzt“, analysierte Kapitän Michael Hohl, der vor dem Spiel noch den Sprung auf Platz vier gefordert hatte. „Noch stehen wir auf Platz fünf im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Damit das so bleibt, müssen wir die nächste Begegnung gegen Stuttgart unbedingt gewinnen.“ Die Partie beim Tabellensechsten DJK SB Stuttgart II steigt am 17. November.mk
VfL Kirchheim – TSG Steinheim 7:9
Klyeisen/Hummel – Vicherek/Bechtle 3:2, Hohl/Stoll – Revisz/Skorepa 0:3, Übelhör/Schorradt – Bürk/Enderle 3:0, Klyeisen – Skorepa 1:3, Hohl – Revisz 1:3, Hummel – Bürk 0:3, Übelhör – Vicherek 3:1, Stoll – Enderle 3:1, Eder – Bechtle 3:0, Klyeisen – Revisz 0:3, Hohl – Skorepa 0:3, Hummel – Vicherek 0:3, Übelhör – Bürk 1:3, Stoll – Bechtle 3:1, Eder – Enderle 3:1, Klyeisen/Hummel – Revisz/Skorepa 2:3,
