Nachdem die Zweitligaturner des VfL Kirchheim am vergangenen Wettkampftag den Klassenerhalt vorzeitig unter Dach und Fach gebracht hatten, steht am morgigen Samstag der letzte Heimwettkampf der Saison an. Gegner ab 16 Uhr in der Raunersporthalle ist der TSV Monheim
Der Tabellendritte aus dem Donau-Ries-Kreis ist an sich kein Unbekannter für den VfL. Weniger vertraut dürfte allerdings der Blick auf den aktuellen Kader sein. Zahlreiche Zu- und Abgänge lassen den Kader beinahe wie eine komplett neu zusammengestellte Mannschaft erscheinen. Einen größeren Kontrast dazu dürfte es kaum geben. Beim VfL wurde die Mannschaft über mehrere Jahre hinweg weitgehend zusammengehalten und lediglich auf der Position des Gastturners regelmäßig verändert.
Pauschenpferd macht Hoffnung
Sportlich betrachtet geht der TSV Monheim mit den besseren Saisonleistungen als Favorit in die Begegnung. Auch die Kirchheimer schätzen die Rollenverteilung entsprechend ein. Allerdings mussten auch die Monheimer am dritten Wettkampftag einen deutlichen Leistungseinbruch hinnehmen. Dass sich vermeintliche Favoriten durchaus verwundbar zeigen können, hat der VfL zuletzt selbst eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Schließlich gelang es den Kirchheimern in Pfuhl, ausgerechnet am Pauschenpferd zu punkten – einem Gerät, an dem die Pfuhler normalerweise kaum etwas anbrennen lassen.
Für den VfL wird es also darum gehen, an die zuletzt gezeigte Leistung anzuknüpfen, die eigenen Fehler zu minimieren und jede noch so kleine Schwäche der Gäste konsequent auszunutzen. Der Klassenerhalt ist zwar bereits gesichert, kampflos möchte man die letzten Wettkampfpunkte aber keineswegs verschenken.
Krimi im Keller erwartet
Besonders spannend dürfte es auch nach dem eigenen Wettkampf werden. Dann steht mit der Begegnung zwischen Buttenwiesen und Unterföhring, am 21. November übrigens Kirchheimer Gegner zum Saisonabschluss, das vermutlich entscheidende Duell im Kampf um den direkten Abstieg an. Es ist daher gut möglich, dass beide Mannschaften beim Geräteabbau nicht nur die Matten und Geräte im Blick haben, sondern nebenbei auch den Livestream verfolgen.

