Basketball-Regionalliga
VfL-Korbjäger gewinnen nach Stotterstart in Mannheim

Der VfL müht sich zu einem 73:56-Sieg beim Tabellenletzten in Mannheim.

Geschlossenheit zahlt sich aus - für die VfL-Korbjäger zuletzt in Mannheim. Foto: Thimo König
Geschlossenheit zahlt sich aus - für die VfL-Korbjäger zuletzt in Mannheim. Foto: Thimo König

Die Regionalligabasketballer der VfL Kirchheim Knights haben den zweiten Tabellenplatz dank eines 73:56-Siegs bei der SG Mannheim verteidigt.

Vor der langen Anfahrt zum Tabellenletzten in die Quadratestadt hatten die Kirchheimer einige Ausfälle zu verkraften: Yannick Abele, Valentin Ebai Ndip, Cooper Jorgusen und Moritz Lemke (allesamt angeschlagen) mussten ebenso wie Nil Failenschmid passen. Nachdem das Oberligatopspiel der Mannheimer „Zweiten“ die eigentliche Spiellänge deutlich überschritten hatte, startete das Regionalligamatch nach verkürztem Warmup fast viereinhalb Stunden nach der Abfahrt.

So verwunderte es wenig, dass die Gäste zum Ende des ersten Viertels lediglich eine minimale Zweipunkteführung erspielt hatten. Immerhin: Auf die deutliche Ansprache zur Viertelpause folgte eine resolutere Verteidigung. Die eigene Offensive dagegen geriet auch ins Stocken. Einfache Ballverluste führten zu einer inakzeptablen Körpersprache. Die Sechs-Punkte-Führung zur Halbzeit war trügerisch. Was auffiel: Nur zwei von acht Freiwürfen konnten in der ersten Hälfte verwandelt werden.

Nach taktischen Änderungen in der Pause zeigten die Kirchheimer ihre beste Phase des Spiels. Die Körpersprache war nun der eines Tabellenzweiten würdig und die Führung wuchs auf 15 Punkte. Vor allem das Freispielen der Mitspieler unter dem Korb lief flüssig und konnte hochprozentig verwandelt werden. Die Dreier fielen zwar weiterhin nicht – nur vier erfolgreiche Distanzwürfe waren es am Spielende – doch die konzentrierte Defensive erstickte jede Hoffnung einer Aufholjagd der Gastgeber.

So konnte der erste Auswärtssieg der Rückrunde gefeiert werden, indem alle neun Spieler ihren Beitrag leisteten und mal wieder vier Spieler zweistellig punkteten.

Der Umstand, dass die Dreier aktuell nicht fallen, sorgt den Headcoach Marco Wanzke nicht allzu sehr: „Das kommt vor, wir werden unsere Art des Basketballspielens deswegen aber nicht ändern. Wir finden Lösungen und treffen in den letzten beiden Spielen fast immer die richtige Entscheidung.“ Dieses Selbstverständnis wird am kommenden Samstag auf die Probe gestellt. Dann geht es zum Tabellenführer nach Stuttgart. mw