Kirchheim. Nach der Partie waren alle VfL-Spieler sichtlich erleichtert. Nach zuvor zwei unglücklichen Spielen konnten die Kirchheimer wieder einen Sieg an der Jesinger Allee verbuchen. Die Begegnung begann mit viel Einsatz und Leidenschaft aufseiten der Hausherren. So hatte Antonio Tunjic bereits nach drei Minuten die erste nennenswerte Torchance in zentraler Position, schoss aber knapp am Gehäuse vorbei. In der 14. Minute lief Marcel Helber fast unbedrängt durch das Mittelfeld. Aus halbrechter Position 25 Meter vor dem Tor schoss er den Ball wie an der Schnur gezogen zum 1:0 halb hoch ins lange Eck.
Nur zwei Minuten später hätte man denken können, dass Antonio Tunjic bei der ersten Mannschaft am Samstag gut hingesehen hatte. Auch dort versuchte der rechte Abwehrspieler einen Rückpass zu seinem Torwart zu spielen. André Kriks bei der „Ersten“ sowie Antonio Tunjic konnten jeweils vor den Torhütern am Ball sein, umkurvten sie und schoben die Kugel ungehindert ins Netz.
Ihre einzige Chance in der ersten Halbzeit hatten die Gäste dank eines Ballverlusts in der Abwehr der Kirchheimer. Benjamin Frimmel lief auf Torwart Fabian Dürre zu, wurde aber durch Kai Huttenlocher gestört. Der Ball prallte unglücklich zu dem frei stehenden Felix Wurster, der per Direktschuss den aufmerksamen Dürre aber nicht überwinden konnte.
In der 37. Minute versuchte abermals Marcel Helber einen Distanzschuss. Doch der Ball prallte diesmal an einem Abwehrbein ab. Glück für Ferdi Er, der goldrichtig stand und das Spielgerät überlegt ins Tor zum 3:0 unterbringen konnte. In der zweiten Hälfte flankte Marcel Helber in der 55. Minute punktgenau auf Antonio Tunjic, der per Volleyschuss das 4:0 und seinen zweiten Treffer markieren konnte. Der stark aufspielende Marcel Helber steuerte seinen zweiten Treffer bei, der den 5:0-Endstand bedeutete. Vorausgegangen war eine schöne Einzelleistung von Marcel Hofbauer über die linke Abwehrseite der Gäste, der den Ball dann flach auf Marcel Helber passte. Dieser schloss präzise in die linke Torecke ab.
Nun gilt es, die verbleibenden sechs Spieltage noch einmal alles zu geben und man kommt seinem Ziel, Platz zwei oder vielleicht sogar doch noch Platz eins, ganz nahe.nis
