Kirchheim. Der VfL Kirchheim hat den Matchball zu Meistertitel und Aufstieg vergeben. Gegen die TSG Eislingen II setzte es in letzter Sekunde eine 25:26-Niederlage. Den besseren Start erwischten die Gäste, doch der VfL drehte die Partie mit dem 5:3 durch Julian Mikolaj. Allerdings versäumte es das Team um Trainer Marius Dotschkal, sich weiter abzusetzen. Somit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Zur Halbzeitpause hieß es 13:13. Über 13:16 und 19:19 lag der VfL zehn Minuten vor Ende beim 20:23 erneut mit drei Toren hinten. Doch beim 24:24 durch Julian Mikolaj und 25:25 durch Nico Heilemann folgte erneut der Ausgleich.
Den folgenden Angriff der Gäste konnten die „Blauhemden“ abwehren, verloren jedoch den Ball. Die letzte Aktion des Spiels sah der Schiedsrichter als Foul mit einer zwei Minuten Strafe, was Strafwurf bedeutete. Eislingens Marcel Rauer traf damit zum 26:25-Sieg für die TSG. Beim VfL war die Enttäuschung groß. Die Halle war voll, alles war angerichtet für die Meisterschaft. Der VfL steht nur wegen des besseren direkten Vergleichs vor dem TV Reichenbach III. Sollte die Partie gegen die HSG Ostfildern III verloren gehen, könnten die Kirchheimer am letzten Spieltag Meisterschaft und Aufstieg noch aus der Hand geben. jm
So spielten sie
VfL Kirchheim: Mikolaj (10), Rieck (4), Decaj (3), Gotthardy (2), Heilemann (2), Stratmann (2), Klein (1), Kornmann (1), Keller, Loser, Müller, Shaheen, Slavik, Walker, Wilhelm, Zacheres

