Weilheim. Seit der 0:1-Heimniederlage gegen die SGEH heimsten die Mannen von Weilheims Coach Jürgen Fritsch sieben Punkte aus den vergangenen drei Partien ein. Vor allem das 6:2 beim VfB Neuffen hat die Konkurrenz beeindruckt. „Um unsere Heimschwäche abzulegen, wollen wir gegen Dettingen gewinnen“, so Fritsch, dessen Team von vier Saisonspielen vor eigenem Publikum erst eines gewonnen hat.
Auch die Dettinger waren seit dem 1:5 beim TSV Raidwangen Mitte September äußerst erfolgreich. Drei Siege in Serie konnten verbucht werden, wobei der jüngste 5:2-Derbyerfolg gegen den TSV Jesingen im ersten Durchgang eine überzeugende Vorstellung beinhaltete. „Viele verletzte Spieler sowie studienbedingte Ausfälle mussten wir verkraften, zudem besteht immer noch ein Torwartproblem“, so SFD-Coach Oliver Klingler, „doch wenn wir an der SGEH dranbleiben wollen, müssen wir in Weilheim was reißen.“
Als klarer Favorit fährt Tabellenführer SGEH übermorgen zum TSV Grafenberg. Die Älbler wollen die Serie von sieben Siegen aus sieben Spielen aufrechterhalten. Doch Vorsicht: Die Grafenberger sind trotz bislang schlecht verlaufener Saison (sechs Spiele, kein Sieg) ein unbequemer Gegner, zumal die SGEH in der vergangenen Saison beide Vergleiche gegen den TSVG verlor. „Mit neuem Trainer (siehe Infowinkel) sowie zwei Wochen Regeneration werden die Grafenberger heiß sein und rein gar nichts herschenken, es wird schwer“, mahnt SGEH-Pressesprecher Benjamin Möll.
Wundenlecken nach der 2:5-Derbypleite gegen Dettingen war unter der Woche beim TSV Jesingen II angesagt. Ob und wie gut sie die Schlappe verdaut haben, wird sich übermorgen im Heimspiel gegen den noch ungeschlagenen Aufsteiger und Tabellenvierten TSV Altdorf zeigen. „Wenn wir unsere Leistung wie zuletzt abrufen, bin ich überzeugt, dass wir gewinnen. Vor allem treten wir endlich in Bestbesetzung an“, so TSVJ-Trainer Marc Augustin.
Der nach der Entlassung von Trainer Marc Mayer gebeutelte und punktlos auf dem letzten Platz umherdümpelnde TV Unterlenningen erwartet am Sonntag den Titelmitfavoriten TSV Raidwangen. Der hat allerdings ebenfalls noch keine Bäume im bisherigen Saisonverlauf ausgerissen, wie das 0:4 vom vergangenen Sonntag gegen Bempflingen zeigte – für die „Roigl“ war‘s die vierte Pleite der laufenden Runde.
Bessere Gewinnchancen als dem Schlusslicht aus Unterlenningen dürfen dem TSV Holzmaden eingeräumt werden. Der Aufsteiger aus dem Museumsort, mit acht Punkten ganz passabel in die Saison gestartet, gastiert am Sonntag beim angeschlagenen VfB Neuffen, der in der Tabelle sogar hinter dem TSVH rangiert.
Den Spieltag beschließt das Kellerduell zwischen dem TSV Beuren (12.) und Ex-Landesligist TSuGV Großbettlingen (11.). kls
