Spitzenreiter TSV Weilheim II ist in der Fußball-Kreisliga B6 nicht zu stoppen. Doch Trainer Pasquale Spagnuolo bleibt zurückhaltend und meint, „es kann noch viel passieren in der Rückrunde.“ Davor muss der Primus noch zwei Mal in der Hinrunde ran. Am heutigen Samstag führt die Fahrt in die Schlierbacher Bergreute zum TSVS, wo es für Spagnuolo ein Wiedersehen mit dem dortigen Trainergespann gibt. Mit Schlierbachs Co-Trainer Sascha Foschi verbindet ihn eine enge Freundschaft aus der gemeinsamen Zeit in Ötlingen – einige seiner damaligen Spieler kicken inzwischen ebenfalls in der Bergreute – und Cesare D‘Agostino kennt er ebenfalls bestens. „Es wird bestimmt ein Topspiel, das sollte Motivation genug sein“, so Spagnuolo.
Das Debüt von D‘Agostino verlief vergangenen Sonntag mit dem 3:0 bei Schlusslicht TV Neidlingen II erfolgreich. „Jetzt kommt mit Weilheim gleich der Tabellenführer, dann wissen wir, wo wir stehen. Wir werden die Rolle des Außenseiters unbekümmert angehen, alles reinhauen und uns nicht verstecken“, verspricht der neue Schlierbacher Trainer.
Den SF Dettingen II winkt mit einem Sieg über den AC Catania Kirchheim II der zweite Tabellenplatz. „Catania ist schwer einzuschätzen“, weiß SFD-Co-Trainer Dennis Dreiseitel, „für uns zählt jeder Punkt und jeder Sieg, um unter die Top fünf zu kommen.“ Bei der Catania-Zweiten herrscht weiterhin Personalnotstand. „Wir müssen irgendwie bis zur Winterpause durchkommen, ein Pünktchen aus Dettingen wäre da hilfreich“, sagt ACC-Coach Giuseppe Danze.
Auf der Berghalbinsel im Hardtwaldstadion steht das Verfolgerduell SGEH II gegen SV Nabern auf dem Programm. Die Konkurrenz staunt über das bisherige Abschneiden der SGEH-Zweiten, die auf Platz vier steht. „Nabern muss uns zu Hause erst einmal schlagen, wer weiß, wo die Reise noch hinführt, die Qualifikation zur neuen Kreisliga B scheint machbar“, gibt sich SGEH-Abteilungsleiter Rüdiger Lechler optimistisch. Auch der SV Nabern wähnt sich leicht über dem Soll. „Um in der Verfolgergruppe zu bleiben, sollten wir unbedingt punkten“, betont SVN-Spielleiter Luca Sterr.
Nach dem großen Umbruch im Sommer läuft es beim TSV Ötlingen mittlerweile wieder besser, die Arbeit von Gaetano Caruana und seinem Co-Trainer Jarryd Schwarz scheint zu fruchten. Gegen Schlusslicht TV Neidlingen II soll der fünfte Sieg in Folge her. „So langsam rufen wir ab, was wir können, aber gegen vermeintlich schwächere Mannschaften tun wir uns oft schwer“, warnt Caruana davor, den Gegner zu unterschätzen.
Offen ist der Ausgang der Partie zwischen dem TSV Oberlenningen und dem TSV Linsenhofen II, beide sind als Wundertüten verschrien.

