Bezirksligist VfL II den AC Catania mit 2:1 und darf weiter vom Aufstieg träumen
Wer 1:0 führt, verliert

Fußball-Bezirksligist VfL Kirchheim II hat im Stadtderby die Oberhand behalten und darf weiter vom Landesliga-Aufstieg träumen. In einem von Anfang an sehr intensiv geführten Spiel gelang gegen den hoch motivierten AC Catania Kirchheim ein 2:1 (2:1)-Erfolg.

Kirchheim. Unter der Leitung des gut leitenden Schiedsrichters Michael Karle aus Waiblingen zeigten die Catanesi vom Anpfiff weg, dass sie heute nichts zu verschenken hatten. In der dritten Spielminute ließ sich die weit aufgerückte Abwehr des VfL II durch einen nicht erwarteten Heber von Rizzo düpieren. Forzano nahm das Geschenk dankend an, enteilte der VfL-Abwehr und ließ mit einem satten Flachschluss ins linke Eck Dörre im VfL-Kasten keine Chance – 0:1. Der VfL zeigte sich unbeeindruckt.

In der 14. Spielminute setzte sich Kriks am rechten Flügel gegen Jungblut durch und drang mit hohem Tempo in den Strafraum ein. Der herbeigeeilte Rizzo brachte Kriks aus Sicht der VfL-Trainerbank klar zu Fall, doch der Pfiff des Schiedsrichters Karle blieb aus. Der VfL belohnte sich aber zwei Minuten später. Jusufi spielte einen langen Flugball ins Zent­rum auf den von Strohmaier bedrängten Tunjic. Strohmaier konnte den Ball nicht kontrolliert wegköpfen, verlängerte unfreiwillig in Richtung eigenes Tor. Tunjic nahm den Ball gekonnt an und schob in Tunjic-Manier flach an Ossner vorbei ins Tor ein. Das 1:1.

In der 19. Spielminute schlug Caruana einen Freistoß von rechts auf Höhe des Strafraums nahe der Seitenauslinie Richtung Ossners Tor. Fidan, der am langen Eck völlig frei stehend zum Kopfball kam, erwischte den Ball nicht richtig und verfehlte das Tor nur knapp. Das 2:1 fiel nach einer von Caruana von rechts geschlagenen Ecke. Hofbauer lauerte hinterm langen Pfosten und brachte den Ball aufs Tor. Ossner konnte mit einem tollen Reflex den Ball noch abwehren, doch Huttenlocher erahnte dies und staubte in abgeklärter Weise ab. Bis zur Halbzeit gab es fast keine weiteren Strafraumszenen.

Die zweite Halbzeit war durch wenig Raum im Mittelfeld und durch gute Abwehrreihen geprägt, sodass keine klaren Torchancen entstehen konnten. Es gab noch zwei aufregende Situationen: In der 82. Spielminute leitete Kriks über die rechte Seite über Aydar einen Konter ein. Aydar spielte flach vor Ossners Tor, doch Strohmaier konnte gerade noch mit langem Bein vor Tunjic zur Ecke klären. In der 90. Spielminute enteilte Tunjic der Catanesen-Abwehr und der nacheilende Freitas brachte ihn kurz vor der Strafraumgrenze zu Fall. Dem Pfiff des Schiedsrichters Karle folgte die Gelbe Karte für Freitas.

Fazit: In einem unterhaltsamen Stadtderby war letztendlich der VfL II die etwas bessere Mannschaft und gewann verdient.df