Saisonverlauf
Wie die Knights ganz Basketball-Deutschland überraschten

Vom Fehlstart ins Finale: Der Weg der Kirchheimer Korbjäger in der abgelaufenen Saison

Meister der Herzen: Spieler und Verantwortliche der Knights nach der Siegerehrung am Sonntag in Hagen. Foto: Nina Sander
Meister der Herzen: Spieler und Verantwortliche der Knights nach der Siegerehrung am Sonntag in Hagen. Foto: Nina Sander

Fehlstart: 61:79 gegen Gießen, 72:88 in Crailsheim – nach zwei Spieltagen stecken die Ritter im Tabellenkeller statt in der Spitzengruppe

Erstes Ausrufezeichen: Mit dem Heimsieg gegen Nürnberg (76:61) gelingt die Trendwende.

Auf und Ab im Herbst: Niederlagen gegen Göttingen, Leverkusen und Köln wechseln sich mit Erfolgen in Karlsruhe und gegen Tübingen ab. Die Knights bleiben schwer ausrechenbar

Der Dezember-Lauf: Sieg in Artland (mit 108 Punkten), anschließend Erfolge gegen Hagen, Münster, Bremerhaven (in Göppingen) und Koblenz. Die Mannschaft spielt sich erstmals in den Kreis der Topteams.

Erster Dämpfer 2026: Heimniederlage gegen Bayreuth (90:99), dennoch folgen deutliche Siege in Paderborn und gegen Münster.

Knappe Rückschläge: Zwei bittere Niederlagen binnen weniger Tage gegen Bayreuth (83:84) und Crailsheim (81:87).

Reifeprüfung bestanden: Siege gegen Nürnberg, Koblenz und Göttingen festigen die Kirchheimer Play-off-Ambitionen. Das 87:86 gegen Göttingen gehört zu den wichtigsten Erfolgen der Saison.

Statement-Spiele im März: 98:83 bei den SBB Baskets Wolmirstedt, 89:70 gegen Karlsruhe und 95:93 in Tübingen zeigen die Qualität des Teams.

Warnsignal vor den Play-offs: Niederlagen gegen Artland, Hagen und Paderborn innerhalb von drei Wochen lassen Zweifel aufkommen.

Starker Endspurt: Sieg in Leverkusen und Erfolg gegen Köln zum Abschluss. Kirchheim geht mit Rückenwind in die Play-offs.

Play-off-Fehlstart: 87:99 im ersten Viertelfinalspiel gegen Göttingen. Die Serie droht sofort zu kippen. Vier Siege aus den nächsten drei Spielen: 81:67, 89:82 und 90:85 – Kirchheim dreht die Serie und zieht ins Halbfinale ein.

Halbfinale gegen Gießen: Nach der Heimniederlage zum Auftakt (77:90) antworten die Knights mit drei Siegen. Besonders das 91:63 im dritten Spiel wird zum dominanten Auftritt der Saison.

Finale gegen Hagen: Heimsieg im ersten Endspiel (86:82), die Meisterschaft scheint greifbar, ehe das bittere Ende folgt: 82:93 in Hagen. Nach einer Saison voller Überraschungen bleibt die Vizemeisterschaft.