Kirchheim. „Wir hatten noch nicht so viele Spiele in diesem Jahr und erwarten beim TVU harte Arbeit. Wir sind aber gut gewappnet. Es zählen nur die drei Punkte, wenn wir aufsteigen wollen“, sagt SGEH-Trainer Georgios Karatailidis. Die in diesem Jahr ebenfalls noch ungeschlagenen Unterlenninger freuen sich auf einen Lokalkampf vor vielen Zuschauern. „Wir sind gut drauf und wollen dem Favoriten die Stirn bieten. Ein Unentschieden wäre schon ein toller Erfolg“, so TVU-Spielertrainer Timo Reinhofer. Man darf gespannt sein, ob der kleine, gefürchtete Platz auf dem Bühl für die SGEH zur Stolperfalle wird. Erst zwei Teams konnten in dieser Saison dort die volle Punkteernte entführen.
Endlich wieder dreifach punkten ist auch das erklärte Ziel des SV Nabern beim Derby in Dettingen. Trotz vier Punkteteilungen in Folge kämpft die Elf vom Oberen Wasen nach wie vor um Platz zwei mit. „Wir würden schon ganz gerne wieder einmal gewinnen, aber gegen Dettingen wird es ganz schwer. Zumal diese Lokalduelle immer total offen sind, da gibt es keinen Favoriten“, weiß Naberns Spielleiter Axel Maier.
Ähnlich sieht es Dettingens Trainer Isidro Garcia. „So ein Spiel gegen einen Nachbarverein ist immer etwas Besonderes. Bereits das 0:0 im Hinspiel war sehr umkämpft. Wir erwarten gegen einen disziplinierten Gegner ein Geduldsspiel.“ Ein neuerliches Unentschieden würde keinem so recht weiterhelfen, denn auch die Sportfreunde wollen sich schnellstens ihrer Abstiegssorgen entledigen. Beiden Teams fehlen dabei je vier Spieler. Dettingen muss auf Andreas Schmid, Simon Waldenmaier (beide Grippe), Samuel Hasselbach und Tobias Hörsch (beide im Urlaub) verzichten. Auf Naberner Seite stehen Trainer Viktor Oster der am Knie lädierte Sascha Diez, der rot-gesperrte Andreas Gall sowie die im Urlaub weilenden Andreas Neuhäuser und Marco Hiller nicht zur Verfügung.
Zu einem Verfolgerduell kommt es in Grafenberg (5.), wo die Landesliga-Reserve des TSV Weilheim (6.) gastiert und um die letzte Chance im Relegationsrennen kämpft. „Es wird sich in diesem Spiel entscheiden, ob wir vorne noch mal angreifen oder die Saison ausklingen lassen können“, nimmt TSVW-Trainer Timo Ascherl kein Blatt vor den Mund.
Nach zuletzt eher durchwachsenen Leistungen will der TSV Jesingen seinen glücklichen Auswärtssieg in Holzmaden bestätigen. „Gegen Nürtingen II wird es gegen einen spielstarken Gegner nicht einfach, aber wir wollen zu Hause natürlich die drei Punkte und das zweite Mal in Folge wieder gewinnen“, gibt der Jesinger Trainer Klaus Müller die Marschrichtung vor. Gelänge dies, blieben die Gerstenklopfer dick im Geschäft um Relegationsrang zwei.
Dick im Abstiegsgeschäft befindet sich mittlerweile dagegen die TG Kirchheim. Nach dem Tiefpunkt mit der 1:2-Niederlage in Neuffen am vergangenen Sonntag, befindet sich die Turngemeinde auf dem momentanen Relegationsplatz zwölf wieder. Die Kirchheimer sind in der Heimpartie gegen ebenfalls abstiegsbedrohte Bempflinger zum Siegen verdammt. Kurios: Beide Teams mischten in der vergangenen Saison noch in der Spitze mit und finden sich nun im ungewohnten Abstiegsstrudel wieder. „Wir müssen jetzt dringend punkten, ehe es zu spät ist. Wir sind zu Hause in der Pflicht und Kameradschaft ist Grundvoraussetzung für Erfolg“, fordert TG-Sprecher Claus Stepan.
Der Tabellenzweite TSV Grötzingen geht als Favorit in die Partie gegen Kellerkind Altdorf. Zumal die Grötzinger das heimstärkste Team der Liga stellen und in zehn Spielen 25 Punkte holten.
Der VfB Neuffen hat beim Schlusslicht TSV Neckartailfingen II nur ein Ziel vor Augen: den zweiten Sieg in Folge, um sich damit aus der Abstiegszone weiter zu befreien.
