Kirchheim. In der Kelheimer Sporthalle am Rennweg treten die Ötlinger am Samstag gegen den Tabellenvierten, die HSG München an. Die Bayern setzen in erster Linie auf die Dienste des an Nummer eins gesetzten serbischen Profi-Schützen Andrija Zlatic.
An der zweiten Position für die HSG wird der Albaner Arben Kucana stehen, der dank seines deutschen Passes auch für München startberechtigt ist. Ob sich der Ötlinger Neuzugang Asgeir Sigurgeirsson erfolgreich gegen den Serben wehren kann, hängt auch von der jeweiligen Tagesform ab. Der Ötlinger konnte in seinen ersten Einsätzen gegen Kelheim und Waldenburg mit 385 und 382 Ringen durchaus überzeugen. Kann er diese Leistung wiederholen, ist ein Sieg gegen den Profischützen durchaus möglich. Gleiches gilt für Patrik Lengerer. Sollte er seine guten Leistungen aus den bisherigen Wettkämpfen noch einmal abrufen, hat auch er eine Chance gegen die Münchener Nummer zwei, Arben Kucana.
Den dann noch zu einem Sieg so wichtigen dritten Einzelpunkt muss einer der an den Positionen drei bis fünf agierenden Rübholzschützen holen. Achim Rieger, Jörg Kobarg und Markus Geipel sind hier gefordert. Die Münchener Tobias Heider, Benjamin Munkhart und der ehemalige Ötlinger Leo Braun werden sich sicherlich heftig dagegen sträuben.
Vorausgesetzt, am Samstag gelingt ein Sieg gegen die HSG München, kann das die Ötlinger Misere beenden und Motivation genug sein, um am Sonntag gegen die Singoldschützen aus Großaitingen einen weiteren Erfolg anzustreben. Diese Aufgabe ist die leichtere des Wettkampfwochenendes, dennoch wird auch der derzeitige Tabellenletzte voll auf Sieg schießen. Bei einem Erfolg gegen Großaitingen würde den Ötlingern zumindest der Absturz auf den letzten Tabellenplatz erspart bleiben.
„Wir sind zuversichtlich, dass wir das Ruder noch herumreißen und den vorletzten Tabellenplatz anderen überlassen können“, gibt sich Joachim Poppek, Verantwortlicher der Ötlinger Sportschützen, vor den Wettkämpfen in Kelheim optimistisch.ww