Lenningen. Lenningens Torfrau Jana Fiegenbaum weilt derzeit studienbedingt in Neuseeland und kommt erst nach Ende der Saison zurück. An einer Lösung für die Torhüterposition arbeiten die SG-Verantwortlichen bereits seit Wochen. Wunschgedanke: dass die Position Torfrau mit der zuletzt sehr gut haltenden Lisa Kullen eine verlässliche, stabile Größe im SG-Spiel wird. Bei den Feldspielerinnen gab es keine Neuzugänge. Zudem kehrten keine Spielerinnen aus ihrer Verletzungspause zurück – das Gegenteil ist der Fall: Nach einer Operation fällt Saskia Schweikert für die nächsten Wochen aus. Auch hinter dem Einsatz von Rückraumspielerin Sabrina Klein steht im Gastspiel bei der SG Bettringen am Sonntagnachmittag (15.15 Uhr, Sporthalle Bettringen) aufgrund von Schulterproblemen noch ein dickes Fragezeichen.
Das bedeutet, dass Coach Attinger auf den wichtigen Rückraumpositionen mit sehr begrenzten Möglichkeiten haushalten muss und so gut wie keine personellen Alternativen hat. Diese Misere der zu geringen Durchschlagskraft im Angriff zeigte sich schon in den letzten Partien und drückt sich auch im derzeitigen zehnten Tabellenplatz mit 6:18 Punkten aus. Mit etwas mehr Konstanz und Ausdauer in den letzten 15 Minuten hätte der eine oder andere Punkt noch ergattert werden können. Stattdessen hängt die SG wie in den Vorjahren bereits wieder mit einem Bein im Abstiegskampf und hat gewissermaßen nur noch Endspiele vor sich.
Gastgeber SG Bettringen kennen die SG-Spielerinnen aus der Vorsaison – das Hinspiel konnte die SG im September mit 25:21 für sich entscheiden, damals allerdings noch mit einer wesentlich breiteren Auswechselbank. Zu beneiden ist SG Coach Attinger bei seinem Einstand morgen nicht.rs
SG Lenningen: Kullen, Schmierer – Dangel, Klein, Luxenhofer, Ringelspacher, Schilling, Mück, Kazmaier, Götz, Dirmeier
