Lokalsport
Zweckoptimist Rieke vertraut auf lieben Gott

Lenningen. Was so ein Weckruf manchmal bewirken kann. Vor dem gewonnenen Heimspiel gegen den TV Nellingen III am vergangenen Wochenende wurde Lenningens Landesliga-Handballerinnen eine Mängelliste aufgezeigt – mit Erfolg, die SG-Frauen zeigten, was in ihnen steckt und feierten ihren dritten Saisonsieg. Kann daraus eine Erfolgsgeschichte werden? Immerhin hat die Rieke-Sieben nach dem Sieg wieder Anschluss ans untere Tabellenmittelfeld gefunden.

Doch schon erreicht den SG-Trainer Bruno Rieke wieder eine neue (Hiobs-)Botschaft: Nach Caroline Reichle sieht auch Gabi Baermann Mutterfreuden entgegen und fällt aus – das ist einerseits gut für die Lenninger Einwohnerstatistik, aber nicht so gut, wenn das Tälesteam weiter auf dem Erfolgspfad gehen will. Gabi Baer­mann zählte als SG-Urgestein zu den Eckpfeilern des Lenninger Frauenhandballs. Zwei Jahrzehnte trug sie die SG-Erfolgsgeschichte mit.

Beim heutigen Auswärtsspiel in Wolfschlugen schätzt Bruno Rieke die Chancen eher gering ein: „Wolfschlugen hat einen sehr großen Kader und ist dadurch mannschaftlich besser aufgestellt“, sagt Rieke, der wieder an einer neuen Aufstellung knobeln muss, um dann Zweckoptimismus zu verbreiten: „Hinten muss man gut stehen und vorne hilft der liebe Gott“. Diese Weisheit hat er vom Neuhausener Handballdenkmal Kurt Reusch. Der SG-Trainer hat aber bereits das Heimspiel gegen den TV Altbach (22. Januar) im Fokus. „Wir müssen unbedingt gegen die Mannschaften gewinnen, die auch hinten stehen. Das sind Vier-Punkte-Spiele.“ Spielbeginn ist heute um 16.15 Uhr in der Sporthalle Wolfschlugen.döl

SG Lenningen: Fiegenbaum, Kullen – Barner, Blocher, Emmenegger, Klein, Kuch, Ringelspacher, Schilling, Schmid, S. Schweikert, Tegethoff.