Albstadt. Die Schwäbischen Meisterschaften auf der Degerwandpiste am Faschingssamstag – diese Konstellation gab es schon drei Mal. Es begann 2009 mit 25 Teilnehmern. Am vergangenen Wochenende konnte der Wettkampfleiter 39 Starter zum Riesenslalom und Slalom begrüßen – die bisher beste Zahl. Unter den Startern war neben dem deutschen Seniorenmeister im Riesentorlauf Bernd Kühme (TSG Reutlingen) auch Slalom-Vizemeister Bernd Weiler.
Im Riesenslalom war Florian Blankenhorn von den Sportfeunden Dettingen nach dem ersten Durchgang Gesamtschnellster vor Bernd Kühme. Im zweiten Durchgang schlugen die Routiniers zurück – Kühme fuhr den Titel des schwäbischen Seniorenmeisters ein und wurde mit dem „Silbernen Ski“ geehrt, Weiler tröstete sich in der gleichen Altersklasse (Herren 46) mit der Vizemeisterschaft.
Im Slalom setzte der Vater des Ski-Cross-Worldcup-Siegers Hartmut Bohnacker vom SC Gerhausen mit 28,09 Sekunden die erste Richtzeit. Kühme, mehrfacher deutscher Seniorenmeister und in der Herren 46-Klasse startend, pulverisierte diese Zeit (25,66). Bernd Weiler versuchte nachzulegen, doch es reichte nicht ganz (26,32). Als dann auch die jüngsten Starter im Ziel waren, stand fest, dass lediglich noch Kühme und Weiler um den Gesamtsieg fahren sollten; dagegen waren Markus Herrmann (TSG Reutlingen) und Florian Blankenhorn schon zu weit weg.
Im zweiten Durchgang fuhr Bohnacker erneut die erste Richtzeit (27,89) heraus. Nun wuchs die Spannung und Weiler legte jetzt die auf die Hundertstelsekunde identische Zeit wie im ersten Durchgang hin. Doch Kühme fuhr auch im zweiten Durchgang Laufbestzeit (25,84), sodass er neben dem Klassensieg auch den Titel des schwäbischen Slalom-Seniorenmeisters vor Weiler errang. Für ihn kam der zweite „Silberne Ski“ hinzu.bw
