Bei der Europameisterschaft im Inline-Alpin im spanischen Villablino am Wochenende kämpften etliche Starterinnen und Starter der Teck-Inline-Akademie um schnelle Zeiten und Medaillen. Die Bedingungen waren allerdings nicht ganz einfach, denn die extremen Temperaturen sorgten dafür, dass die Straße recht rutschig war, was die Athleten vor zusätzliche Herausforderungen stellte.
Ausgetragen wurden die Disziplinen Slalom, Riesenslalom sowie der Parallelslalom bei Nacht. Letzterer stellte ein besonderes Highlight sowohl für die Sportler als auch die Zuschauer dar. Die deutschen Teilnehmenden zeigten dabei starke Leistungen, auch wenn beim Inline-Sport jede auch noch so kleine Unachtsamkeit sofort bestraft wird. Dies traf in dem Fall Luca Gökeler vom TV Unterlenningen bei den Senioren. Sonst ein Garant für Medaillen, schied er dieses Mal sowohl im Riesenslalom als auch im Slalom wegen kleiner Fahrfehler aus. Und auch im Parallelslalom lief es nicht so rund wie gewohnt. Im Viertelfinale war Schluss. Moritz Schreiber schaffte es im Riesenslalom auf Platz sieben, im Slalom wurde er Vierter, und im Parallelslalom schied auch er im Viertelfinale aus.
Bei den Junioren holte Finn Herberth im Riesenslalom den sechsten Platz, und im Slalom durfte er sich über die Bronzemedaille freuen. Im Parallelslalom war dann im Viertelfinale Schluss. Luna Schwarz erwischte einen Sahnetag und holte sowohl im Riesenslalom als auch im Slalom die Goldmedaille. Im Parallelslalom durfte sie sich über Silber freuen. Tina Zähle belegte im Riesenslalom Platz zehn, im Slalom Platz zwölf und schied im Parallelslalom im Sechzehntelfinale aus. Lya Schwarz holte bei den Schülern im Riesenslalom den sechsten Platz und im Slalom die Silbermedaille. Im Parallelslalom wurde sie nach dem kleinen Finale noch Vierte.
Vor allem für die jungen Athletinnen und Athleten war das EM-Wochenende in Spanien eine wertvolle internationale Erfahrung.

