Meßstetten. Yvonne Giese turnte elegant zu John Miles‘ Ballade „Music was my first Love“. In der letzten Akrobatikbahn ging Isabel Schubert die Kraft aus, dennoch knackte sie als erste VfL-Turnerin in Meßstetten die Zehn-Punkte-Marke. Bei ihrem ersten Kürwettkampf präsentierte sich der Neuzugang aus Wernau, Leonie Heinsch, gut. Dem schloss sich Jessica Pacholek mit deutlich verbesserter künstlerischer Ausführung an. Jessica Preuss, mit Bundesligaerfahrung ausgestattet, aber durch ausbildungsbedingten Trainingsrückstand gehandicapt, brachte 12,15 Punkte ein.
Die kurze Umstellungszeit auf Wettkampfbedingungen machten es vor allem Jessica Kürschner am Sprung (9,90) schwer. Die beiden Überschläge von Jessica Preuss und Leonie Heinsch sicherten dann wieder Zehner-Wertungen. Einen wesentlichen Anteil am besten Mannschaftssprungergebnis bei der Bezirkliga hatten Anna-Lena Mühleisen (11,65) und Isabel Schubert (11,35). Der Stufenbarren erwies sich erwartungsgemäß als schwächstes Gerät. In der Besetzung Kürschner, Mayer, Heinsch, Pacholek und Schubert kam der VfL nicht von Platz acht weg.
Das dritthöchste Ergebnis hatten die Kirchheimerinnen dann am Schwebebalken vorzuweisen. Ausgesprochen sicher und mit nur zwei Absteigern bei fünf Starterinnen gelang ein nahezu optimaler letzter Durchgang.
Leonie Heinsch, einzige VfL-Vierkämpferin, wurde im Einzelergebnis bei ihrem ersten Kürwettkampf auf Anhieb Sechste. Die TG Böckingen wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann, mit großem Abstand folgte auf Platz zwei der Ausrichter TG Balingen. Das Trio Pfullingen, Holzgerlingen und Kirchheim lagen eng beieinander. Als Fünfter konnte sich die Aufsteigermannschaft des VfL Kirchheim zu Saisonbeginn gut etablieren. Schwer kann es hingegen für die WKG Gäu Schönbuch auf dem achten Platz werden.mp
