Serie Bahnprojekt

Bahn informiert über die neue IC-Trasse

Das „InfoMobil“, die rollende Infoeinheit des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm steht am Freitag, 9. September, zwischen 10 und 24 Uhr am Kornhaus.

Kirchheim. „Gerade die Bewohner der Region Esslingen werden in nächster Zeit viel vom Bahnprojekt Stuttgart–Ulm sehen können“, sagt Georg Brunnhuber, Vorsitzender des Vereins Bahnprojekt Stuttgart–Ulm. Die Arbeiten am Bauabschnitt Albvorland beginnen gerade und werden bald noch sichtbarer sein. „So bauen wir den Albvorlandtunnel mit zwei Tunnelvortriebsmaschinen und errichten Brücken über den Neckar und den Ehnisbach“, erklärt Georg Brunnhuber weiter. Deswegen hält die mobile Ausstellung als Informationsquelle, Diskussionsforum und Austauschplattform in Kirchheim. „Wir freuen uns, mit Frank Fries einen ausgewiesenen Experten für den Abschnitt Albvorland an Bord zu haben“, sagt der Vorsitzende weiter, denn von 10 bis 13 Uhr wird Frank Fries, kaufmännischer Leiter des Abschnitts Albvorland, zu Gast sein und Fragen der Besucher beantworten.

Im „InfoMobil“ werden aktuelle Informationen zum Bahnprojekt Stuttgart–Ulm präsentiert. Interaktive Monitore zeigen die laufenden Baumaßnahmen, allgemeine Informationen sowie Filme und „Live-Fotos“ von den Baustellen. Mit moderner „VR-Technologie“ – „VR“ steht für virtuelle Realität – begeben sich die Besucher direkt in die Tunnel, sehen den Mineuren bei der Arbeit zu und lernen so die verschiedenen Arten des Tunnelbaus kennen.

„In der heutigen Zeit muss man mit der Technik gehen, um die Menschen für das Projekt zu begeistern und darüber zu informieren“, schlägt Georg Brunnhuber die Werbetrommel. Deswegen nutzt sein Verein die neueste VR-Technologie, um den Besuchern einen „einzigartigen Blick unter die Kulissen“ zu ermöglichen.

In den vergangenen fünf Jahren war das „InfoMobil“ in über 140 Städten und Gemeinden in ganz Baden-Württemberg zu Gast. Bisher kamen über 75 000 Besucher, um sich in der Ausstellung über das Bahnprojekt zu informieren.

Weitere Informationen zum Bahnprojekt Stuttgart–Ulm finden Interessierte auch im Internet auf www.s21erleben.de.pm

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