Serie Bahnprojekt

Informationen und Zahlen rund um die Neubaustrecke bei Weilheim

Planungsabschnitt: Die Bauarbeiten in Weilheim sind Teil des Planungsabschnitts „Albvorland“ des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm. Dieser beginnt westlich des Neckars bei Wendlingen, wird fortgesetzt mit dem Albvorlandtunnel zwischen Wendlingen und Nabern und reicht bis zum Boslertunnel. Die Baukosten dafür belaufen sich auf 900 Millionen Euro. Zeitplan: Im Juni wurden die Bauarbeiten an die Unternehmen Fischer Weilheim und Leonhard Weiss aus Kirchheim vergeben. Bis Dezember laufen die Vorbereitungen, von 2016 bis 2018 wird dann gebaut. Zwischen 2018 bis 2020 folgt die Streckenausrüstung, anschließend ist ein Probebetrieb angesetzt. Die Inbetriebnahme der Neubaustrecke ist für Dezember 2021 geplant. Zahlen: Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 250 Stundenkilometern werden die ICEs an Weilheim vorbeibrausen. Die geplante Eisenbahnüberführung über die Lindach ist 60 Meter lang und gut 12 Meter breit. 253 Meter lang wird der Tunnel unter der Rastanlage Aichelberg. Der künftige Rastplatz liegt zwei Meter höher als der bisherige und wird über eine Brücke angefahren. Tunnelknall: Befürchtungen, das Phänomen des Tunnelknalls könnte auch in Weilheim auftreten, entkräftete Projektabschnittsleiter Jens Hallfeldt. Der Tunnelknall entsteht, wenn Hochgeschwindigkeitszüge durch Röhren fahren und sich Druckwellen aufbauen. Bei Tunnels in offener Bauweise wie unterm Rastplatz trete das Phänomen nicht auf, so Hallfeldt. Am Boslertunnel sorgten Öffnungen und Schornsteine dafür, dass der Druck entweichen kann und es nicht zum gefürchteten Knall kommt. Kontakt: Anfragen und Beschwerden nimmt das Kommunikationsbüro des Bahnprojekts unter der Telefonnummer 07 11/21 32 12 12 oder unter der E-Mail-Adresse bauen@stuttgart-ulm.de entgegen. Weitere Infos gibt es unter www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de.bil


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