Serie Weihnachtsaktion

„Der Mensch steht im Mittelpunkt“

Volksbank gibt mit üppiger Spende den Startschuss für die Teckboten-Weihnachtsaktion

Die Menschen in der Region um die Teck stehen seit mehr als drei Jahrzehnten im Fokus der Teckboten-Weihnachtsaktion. Genauso lang unterstützt die Volksbank Kirchheim-Nürtingen das alljährliche Hilfsprojekt. Jetzt gab das Kreditunternehmen mit einem üppigen Scheck den Startschuss für die 36.  Weihnachtsaktion.

Den Startschuss für die 36. Teckboten-Weihnachtsaktion gab jetzt Volksbank-Vorstandsmitglied Wolfgang Mauch (links), indem er de
Den Startschuss für die 36. Teckboten-Weihnachtsaktion gab jetzt Volksbank-Vorstandsmitglied Wolfgang Mauch (links), indem er den ersten großen Spendenscheck an Teckboten-Verleger Ulrich Gottlieb überreichte.Foto: Jean-Luc Jacques

Kirchheim. Anschubfinanzierungen für unterstützungswürdige regionale Projekte zu bieten oder auch das Aus für erfolgreiche Modellprojekte zu verhindern, das sind die Ziele der alljährlichen Teckboten-Weihnachtsaktion. Wie immer sind drei Projekte ausgewählt worden, die im Verbreitungsgebiet des Teckboten angesiedelt sind.

Allerdings fiel in diesem Jahr die Auswahl besonders schwer, denn überdurchschnittlich viele, durchweg unterstützenswerte Organisationen und Projekte hatten um Hilfe ersucht. Wenn auch nur einem kleinen Teil davon Unterstützung gewährt werden kann, so ist der teckboteninterne Verein „Gemeinsam für eine gute Sache“ doch zuversichtlich, heuer eine gute Auswahl getroffen zu haben. Im sprichwörtlichen Spendenboot sind ganz unterschiedliche Projekte vereint. In ihrer Gesamtheit richten sie sich an Jung und Alt, an Mann und Frau sowie an die Stadt- wie auch die Landbevölkerung.

Vorstandsmitglied Wolfgang Mauch von der Volksbank Kirchheim-Nürtingen ließ es sich nicht nehmen, sich persönlich über die Inhalte der 36. Weihnachtsaktion zu informieren. Er fasste seine Freude in Worte, wieder als Partner dabei zu sein und die Anschubfinanzierung zu sichern: „Wir tun dies gerne, da sich in der Weihnachtsaktion die genossenschaftliche Idee widerspiegelt“, betonte er: „Der Mensch steht im Mittelpunkt“. Mauch zeigte sich erfreut, dass die Aktion ausgewählten regionalen Organisationen die Möglichkeit gibt, einige ihrer vielversprechenden Projekte verwirklichen zu können. Finanzielle Einschränkungen stellten derzeit leider viele soziale Einrichtungen zunehmend vor große Herausforderungen. Die Weihnachtsaktion solle neben der finanziellen Unterstützung auch Diskussionen entfachen, nachdenklich machen und Verständnis wecken: „Gerade in der heutigen Zeit sind dies wichtige Ansätze für ein gemeinsames Miteinander“, so der Finanzfachmann.

Auch Teckboten-Verleger Ulrich Gottlieb, Vorsitzender des Vereins „Gemeinsam für eine gute Sache“, zeigte sich erfreut, erneut Gutes tun zu können in der Region um die Teck und auch die Sinne zu schärfen für Notsituationen in nächster Nähe. Wie immer fließt jeder Cent Reingewinn ungeschmälert in die Aktionskasse – sicher mit ein Grund, weshalb sich die Weihnachtsaktion des Teckboten seit nahezu vier Jahrzehnten zuverlässiger Unterstützung erfreut seitens der Leserschaft.

Auf diese Unterstützung zählen die Akteure auch jetzt wieder. Die Spendenkonten bei verschiedenen Kredeitinstituten sind ab sofoert geöffnet, und der Dank der Organisationen und des Vereins ist allen Spendern jetzt schon gewiss.

Not hat viele Gesichter

Not hat viele Gesichter. Das zeigt sich immer wieder. Ganz besonders deutlich wird es beim Spektrum der Adressaten der aktuellen Teckboten-Weihnachtsaktion.

Der Duden definiert Not als „besonders schlimme Lage, in der jemand dringend Hilfe braucht“. Da gibt es einmal die Not im eher klassischen Sinn: Wirtschaftliche Not, oft in Verbindung mit Lebenskrisen. Hier hilft und stützt das Projekt der „Freunde vom Gaiserplatz". Von dieser Hilfe soll letztlich auch das gesamte Umfeld am Gaiserplatz profitieren.

In Not geraten kann aber jeder auch ganz einfach und ganz schnell durch Krankheit. Das gilt vor allem für alleinstehende und da wiederum besonders für ältere Menschen. Medizinische Hilfe ist oft nicht mal das Problem, denn im Krankenhaus werden fast Wunder vollbracht. Aber dann? Das Modellprojekt „BesTe Genesung zu Hause“ kann als wahrer Retter in der Not fungieren.

Ein unverzichtbarer Retter ist die DLRG. Wie schnell kann aus einem harmlosen Badeausflug oder einem Spaziergang am Fluss ein Katastrophenszenario werden: Man selbst, ein Familienmitglied, ein Freund geraten ganz plötzlich in Not. Dann ist es gut, wenn die Wasserretter auch technisch bestmöglich ausgestattet sind und umgehend helfend eingreifen.

Not ist also etwas, wovor niemand gefeit ist. Unbestritten sinnvoll ist es, den verschiedenen Gesichtern der Not entsprechende Maßnahmen entgegenzusetzen, wie es im Rahmen der Teckboten-Weihnachtsaktion geschieht. Wir setzen jetzt auf Ihren Einsatz und Ihre Unterstützung, liebe Leser, und hoffen, dass Sie die Hilfe letztlich nicht brauchen werden. Wir zählen auf Sie!IRENE STRIFLER

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