Serie Weihnachtsaktion

Teckboten-Weihnachtsaktion schließt mit tollem Ergebnis Steter Tropfen

Spenden Leser ermöglichen mit vereinten Kräften großzügige Finanzspritze für drei wichtige Projekte in der Region rund um die Teck. Von Irene Strifler

Grund zur Freude haben zum Abschluss der Teckboten-Weihnachtsaktion Christoph Tangl und Tina Allin vom Projekt Wellcome, Teckbot
Grund zur Freude haben zum Abschluss der Teckboten-Weihnachtsaktion Christoph Tangl und Tina Allin vom Projekt Wellcome, Teckboten-Verleger Ulrich Gottlieb, Margit Holzer und Manfred Klumb vom Arbeitskreis Leben sowie Helmut Eiting und Klaus Hirtreiter vom Verein der Freunde und Förderer historischer Feuerwehrtechnik (von links).Foto: Tanja Spindler

Strahlende Gesichter: Die 37. Teckboten-Weihnachtsaktion schließt mit dem tollen Ergebnis von 72 060 Euro. Teckboten-Verleger Ulrich Gottlieb kann somit für drei soziale Unternehmungen in der Region rund um die Teck je 24 020 Euro bereitstellen. Gefördert wird das Projekt „Wellcome“ der Familienbildungsstätte, die Arbeit mit Jugendlichen in Krisen durch den Arbeitskreis Leben (AKL) und der barrierefreie Umbau des Feuerwehrmuseums.

Viel wurde in den vergangenen Monaten unternommen, um das Spendenbarometer in die Höhe zu treiben. Teckboten-Verleger Ulrich Gottlieb, auch Vorsitzender des Vereins „Gemeinsam für eine gute Sache“, ließ eine Reihe von Aktivitäten Revue passieren vom Presseball über kulinarische Abende, Glühweinverkäufe, Autowaschaktionen bis zum weihnachtlichen Musizieren. Zudem spendeten Firmen und Mitarbeiter stattliche Beträge. „Dieses hohe Engagement vieler Mitmenschen hatte nur einen Zweck, nämlich Ihre Projekte zu unterstützen“, hieß Ulrich Gottlieb die Vertreter der drei Organisationen willkommen.

Die wiederum hatten einiges zu berichten. Das Geld der Weihnachtsaktion dürfte noch nicht auf den Konten eingetroffen sein und doch trägt die Aktion längst Früchte. Das ist nicht zuletzt der Berichterstattung über die Organisationen zu verdanken: Wer weiß, an wen er sich wenden kann, für den sinkt die Hemmschwelle und er wagt den ersten Schritt.

Leicht vermehrte Nachfrage nach Betreuung in Lebenskrisen hat der AKL in jüngster Vergangenheit zu verzeichnen. Die ehrenamtlichen Krisenbegleiter Margit Holzer und Manfred Klumb betonten, dass es nun dank der Finanzspritze möglich ist, die etwa 30 Ehrenamtlichen weiter zu schulen, damit sie sich angeleitet von Fachkräften in gewohnter Intensität um etwa 300 Personen in der Region kümmern. Verstärkt werden soll das Engagement in Schulen. Dorthin gehen „Lebenslehrer“, die ihrerseits bereits Krisen überstanden haben und daher besonders glaubwürdig sind.

FBS-Leiter Christoph Tangl und Tina Allin, die das Projekt „Wellcome“ als Fachkraft koordiniert, bieten einerseits die Möglichkeit zu sinnvollem ehrenamtlichen Engagement und springen andererseits in die Bresche, die durch veränderte Familienstrukturen entsteht. Längst ist es nicht mehr selbstverständlich, dass Oma nach der Geburt eines Babys mithelfen kann. „Wellcome“ sorgt dafür, dass jungen Erdenbürgern geholfen wird, die in schwierige Situationen hineingeboren werden.

Quasi in den Startlöchern stehen die zupackenden Mitglieder des Vereins für historische Feuerwehrtechnik: In ihrem neuen Museum kann nun ein Aufzug eingebaut werden. Das garantiert Barrierefreiheit und ermöglicht Besuchergruppen sowie auch gehbehinderten Einzelpersonen, sich auch den Teil des Museums anzuschauen, den die Vereinsvertreter Helmut Eiting und Klaus Hirtreiter als besonders schön und detailreich preisen: Im ersten Stock sind nämlich viele historische Ausstattungsstücke zu bewundern, während das Erdgeschoss mehr den Fahrzeugen vorbehalten ist.

Steter Tropfen höhlt den Stein. Das zeigt sich auch bei der Teckboten-Weihnachtsaktion. Seit 37 Jahren kommt dank Ihrer Spendenbereitschaft, liebe Leser, ein erkleckliches Sümmchen zusammen, das in wegweisende Projekte investiert wird. Jahr für Jahr wird die Liste der Initiativen länger, die eng mit der Weihnachtsaktion verknüpft sind.

Schön für den Verein „Gemeinsam für eine gute Sache“ ist vor allem das Wissen, dass wir uns auf Sie, liebe Leser, verlassen können. Sie unterstützen unsere Zielsetzung zuverlässig - auch dann, wenn in den Dreier-Paketen, die wir stets schnüren, meist ganz bewusst auch der eine oder andere Kandidat dabei ist, der sich mit dem Akquirieren von Spenden schwertut. Auch das ist Aufgabe der Weihnachtsaktion: sich zum Anwalt zu machen für jene, die im Dunkeln stehen. Und auch das würdigen Sie, liebe Leser. Deswegen sind auch nach so vielen Jahren trotz zunehmender Spendensammlungen rundum konstant gute Ergebnisse bei der Weihnachtsaktion möglich.

Auch dafür gilt Ihnen allen großer Dank, verbunden mit der Bitte, der Aktion Ihrer Lokalzeitung die Treue zu halten. Denn: Steter Tropfen höhlt den Stein.

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