Den Teckbotenpokal zu gewinnen, ist schwer. Ihn zu verteidigen, offenbar noch viel schwerer. Ein Blick auf die Siegerliste seit Einführung des einwöchigen Turniermodus 1996 zeigt: Erst zwei Mannschaften ist dieses Kunststück gelungen.
Den Anfang machte der TSV Jesingen, der sich 2002 mit 1:0 gegen den TSV Boll durchsetzte und den Titel ein Jahr später mit einem weiteren 1:0 gegen den TSV Holzmaden verteidigte. Sieben Jahre später zog der TSV Weilheim nach. Nach dem 5:4-Finalsieg gegen den TSV Boll 2009 behielten die Limburgstädter auch 2010 die Oberhand und bezwangen Gastgeber SF Dettingen mit 2:1.
Dabei blieb es bis heute. Weder die in den 2010er-Jahren dominierenden Weilheimer noch andere Titelträger konnten den Pokal anschließend erneut gewinnen. So scheiterte Weilheim nach dem Triumph 2014 bereits im Viertelfinale 2015, nach dem Sieg 2016 im Endspiel 2017 gegen den TSV Deizisau und nach dem Titel 2018 ein Jahr später bereits vorzeitig. Auch der TV Neidlingen (2019), der VfL Kirchheim (2022), die SF Dettingen (2023) und der AC Catania (2024) konnten ihren Erfolg jeweils nicht wiederholen.
Nicht nur die Titelverteidigung ist beim Teckbotenpokal eine Seltenheit. Seit 1996 konnten lediglich fünf Gastgeber den Pokal auf eigenem Sportgelände gewinnen: Die SF Dettingen (1997), der VfL Kirchheim II (1998 und 2011), der TSV Weilheim (2006, 2014 und 2018) sowie der TV Neidlingen (2019).

