Halbfinale
Meksud Colic demontiert Jesingen

Beim 4:0-Halbfinalsieg schnürte der VfL-Stürmer einen Dreierpack.

Die Unterstützung der "Blue Boys" hat geholfen: Der VfL dominierte das Halbfinale gegen Jesingen. Foto: Markus Brändli

VfL Kirchheim – TSV Jesingen 4:0 (3:0): „Hier regiert der VfL“ – der Schlachtruf des Kirchheimer Fanclubs „Blue Boys“ traf beim ersten Halbfinale voll ins Schwarze. Angefeuert von einem halben Dutzend mit Trommel, Megafon und Fahne ausgestatteten Jugendspielern legte der VfL los wie die sprichwörtliche Feuerwehr. Nach nicht einmal 60 Sekunden hatte es bereits im Tor von Jesingens Keeper Florian Schlote geklingelt, als Meksud Colic eine präzise Hereingabe von links zum 1:0 verwertete. Keine drei Minuten später stellte Colic mit einem für Schlote unhaltbaren 20-Meter-Aufsetzer auf 2:0 – ein Doppelschlag, von dem sich die Jesinger nicht mehr erholen sollten. Ob sie es an diesem Sonntagvormittag allerdings überhaupt geschafft hätten, darf bezweifelt werden. Zu lethargisch und fahrig agierten die „Gerstenklopfer“, die sich noch vor der Pause den dritten Treffer einfingen. Mit einem sehenswerten Schlenzer von der Strafraumkante ins lange Eck schnürte Meksud Colic einen Dreierpack und sorgte damit für die Vorentscheidung. In der zweiten Hälfte mühten sich die Jesinger, die durch den verletzungsbedingten Ausfall ihres Mittelfeldmotors Rodrigo Pais einem Großteil ihrer Kreativität beraubt waren, wirklich gefährlich wurde es für Nico Nagel im Kirchheimer Tor trotzdem nicht mehr. Bezeichnenderweise für den Jesinger Auftritt: Veli Boz hämmerte in der 46. Minute einen durch Nagel verursachten Foulelfmeter an die Latte und beim Treffer zum 4:0-Endstand von Ferdi Er leistete Jan-Lukas Schropp mit einem kapitalen Fehlpass im Strafraum Schützenhilfe. Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Meksud Colic (1., 4., 30.), 4:0 Ferdir (51.).