Gruppe B
Wernauer SF – SGOH II 4:0 (2:0): „Nur zehn gute Minuten reichen einfach nicht. Der Sieg für Wernau war absolut verdient“, musste SGOH-II-Trainer Timo Spielvogel die Niederlage neidlos anerkennen. Die Wernauer erwischten einen optimalen Start und gingen schon nach vier Spielminuten in Führung. Danach verhinderte SGOH-Keeper Jannik Kvitta mit zwei sehenswerten Paraden einen noch höheren Rückstand. Der SGOH-Schlussmann war bis auf eine Szene beim 4:0, als er das Leder nicht festhalten konnte, ein sicherer Rückhalt. Nach einer kurzen Regenunterbrechung kurz vor der Pause kam die stärkste Phase der zweiten SGOH-Mannschaft. Lukas Bauer verpasste den Anschlusstreffer, als der 25-Jährige nur die Querlatte traf (26.). Tore: 1:0, 2:0, 3:0, 4:0 Halil Ibrahim Culha (4., 15., 42., 51.).
AC Catania – SF Dettingen II 3:1 (0:1): Der Titelverteidiger startete mit einem Schock ins Turnier – eine kurze Unachtsamkeit, ein unbedachter Pass, und plötzlich klingelte es im Gehäuse. Das eigentlich überlegene Ballbesitzspiel wurde der Truppe von Michele Latte in der ersten Hälfte zum Verhängnis. Das änderte sich nach dem Seitenwechsel. Nach Umstellung auf Dreierkette zeigte der AC ein anderes Gesicht. „Michi hat uns gesagt, dass wir ruhig bleiben sollen. Das haben wir gemacht und somit das Spiel gewonnen”, erklärte AC-Verteidiger Mathieu Badouin. Die SF Dettingen II kamen letztlich zu wenig Spielanteilen und verschuldeten gleich zwei Strafstöße, die durch Manuel Renz und Benjamin Sejdinovic verwandelt wurden. Tore: 1:0 Tobias Berneuter (5.), 1:1 Manuel Renz (36.), 2:1 Benjamin Sejdinovic (44.) 3:1 Guiseppe Rendina (52.).
Gruppe C
TSV Weilheim II – TV Neidlingen 3:4 (2:3): In einer ausgeglichenen Begegnung mit Höhepunkten auf beiden Seiten kam der A-Ligist zu einem verdienten Erfolg. Der Weilheimer Trainer Pasquale Spagnuolo war trotz der Niederlage nicht unzufrieden: „Wir haben gegen eine gestandene A-Liga-Mannschaft eine ordentliche Leistung gezeigt.“ Bis auf das Abwehrverhalten sah der Neidlinger Coach Christopher Andrä viel Positives: „Im Spiel nach vorne hatten wir gute Ansätze.“ Im zweiten Durchgang gab es dann nicht mehr so viele Torraumszenen, dennoch ist der TSVW-Trainer zuversichtlich, dass seine junge Mannschaft mit der Leistung ins Achtelfinale kommen kann. Tore: 1:0 Enis Handanagic (1.), 1:1 Paul Madl (4.), 1:2 Tobias Marx (19.), 2:2 Denis Muratovic (25./Foulelfmeter), 2:3 Luca Friess (30.), 2:4 Madl (52.), 3:4 Igor Zivkovic (58.)
VfL Kirchheim – AC Catania II 1:0 (0:0): Die Catania-Reserve schlug sich wacker. Allerdings reichte es trotz Unterstützung aus der ersten Mannschaft (Jeremy Sunda und Yll Idrizi) nicht für einen Punktgewinn. Idrizi musste in den letzten 20 Minuten aufgrund einer Knöchelverletzung von der Seitenlinie zusehen, wie seine Truppe vergeblich versuchte, den Ausgleich zu erzielen. In der 47. Minute wurde die einzige Großchance durch VfL-Verteidiger Tom Kirschmann vereitelt. Nach einem Querpass vor dem Tor grätschte der 20-Jährige den Ball im letzten Moment aus der gefährlichen Zone. Kein dominanter, aber ein solider Auftritt der Teckstädter, die mit dem Ball immer wieder ihre spielerische Qualität aufblitzen ließen. Anders sah es für VfL-Stürmer Argjend Shalaj ohne das Leder am Fuß aus: „Wir hätten einige Wege mehr machen müssen”, resümierte der 23-Jährige. Tor: 1:0 Meksud Colic (35.).

