Bevor es zu den Taufen kam, griff die Kinderkirche Bissingen mit einem Anspiel über Zachäus ein Beispiel auf, wie sich im Leben etwas drehen kann. Die natürliche Umgebung des Sees wurde dabei direkt in das Spiel eingebunden. So schlängelte sich Zachäus durch die Festgemeinde und kletterte auf einen Baum am Seeufer, um Jesus zu sehen. Auch in der Predigt wurde die Liedzeile aufgegriffen. Ein Fußball als Anschauungsobjekt machte deutlich: Wo etwas ins Rollen kommt, kann sich das Leben verändern. Eine Veränderung war nach den Taufen auch bei den Tauffamilien spürbar. Die Pfarrpersonen Markus Frank, Inga Kaltschnee, Benjamin Hummel und Eckhard Schlatter sowie die Vikarinnen Damaris Läpple und Laura Liebhardt nahmen wahr, wie sich die Stimmung wandelte: Mit hellen und gelösten Gesichtern kehrten die Tauffamilien zu ihren Decken und Campingstühlen zurück.
Wie in den vergangenen Jahren auch wurde der See durch die Taufstationen erneut zum besonderen Ort der Taufe. Einige Täuflinge wagten sogar den Schritt ins Wasser und ließen sich im See taufen. Andere nutzten die Gelegenheit, sich an einer besonderen Station ihre eigene Taufe in Erinnerung zu rufen. Während Familien und Täuflinge an den Taufstationen zusammenkamen, bildete sich spontan eine Singgruppe rund um das Musikteam. Für die Kinder gab es Bastelangebote der Kinderkirche.
18 Täuflinge ließen sich am Bissinger See taufen

