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Auf einmal wollen alle in die Teckhalle Owen

Die Schließung der Stadthalle in Kirchheim aufgrund zu hoher Asbestwerte beschert der Stadt Owen eine zunehmende Zahl an Mietanfragen für ihre Teckhalle.

Teckhalle
Teckhalle

„Die Stadt Kirchheim hat in der Not bei den umliegenden Kommunen angefragt. Die Teckhalle ist ganz vorne dran, weil wir darin 1000 Menschen unterbringen können“, so Bürgermeisterin Verena Grötzinger in der jüngsten Sitzung des Owener Gemeinderats. Konkrete Anfragen gibt es für „Hillus Herztropfen“ am 28. Februar, für das Frühjahrskonzert des Ludwig-Uhland-Gymnasiums Kirchheim und für den Abiball der Jakob-Friedrich-Schöllkopfschule. Besonders dringend sei die Stadt auf der Suche nach Ersatz für die erste Veranstaltung, weil bereits 600 Karten verkauft worden seien. Konkrete Zusagen konnte Verena Grötzinger in der Gemeinderatssitzung noch nicht machen, denn alle Termine kollidieren in irgendeiner Weise mit anderen Veranstaltungen beziehungsweise dem Training von Owener Vereinen oder dem Schulbetrieb. Grundsätzlich bestand aber Einigkeit im Gremium, dass man Kirchheim in der Not nicht abblitzen lassen möchte. Der Gemeinderat hat die Owener Stadtverwaltung nun ermächtigt, aktuell und auch in Zukunft in Abstimmung mit den Vereinen und der Schule selbständig über die Vermietungen zu entscheiden. Archivfoto: Jacques/Antje Dörr