Auf der Bissinger Großbaustelle auf der Sport- und Freizeitanlage beim See geht es planmäßig voran. Bauhofleiter Uli Pangerl gab dem Gemeinderat jetzt einen kurzen Überblick zum Status quo der laufenden Arbeiten im Zuge der umfassenden Sanierung und Neugestaltung. Aus der bestehenden Anlage soll am Ende ein naturnaher und moderner Sportpark für alle Generationen werden. Rund 1,5 Millionen Euro kostet das, davon fließen insgesamt 204.000 Euro an Fördermitteln aus verschiedenen Töpfen: 28.000 Euro aus dem gemeinsamen Fördertopf „Lebenswerter Landkreis“ der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen und des Landkreises, 100.000 Euro hat der Verband Region Stuttgart im Zuge seiner Landschaftspark-Förderung zugesagt, weitere 76.000 Euro wurden vom Land für die Sportstättensanierung bewilligt.
Im Fokus stehen bei dem Projekt zum einen der klassische Sportstättenbereich, dazu zählen der Rasenplatz und die Leichtathletikanlagen, die hauptsächlich für den Vereinssport genutzt werden. Ergänzend dazu werden unterschiedliche neue sportliche Elemente für die Bürgerschaft installiert. Aufgewertet wird unter anderem die Park- und Festplatzfläche.
August ist die Zielgerade
„Aktuell ist die 100-Meter-Bahn bis auf den Kunststoffbelag fertig, ebenso die Weitsprunganlage“, berichtete Uli Pangerl. Ein Haken kann zudem hinter die Kugelstoßanlage gesetzt werden, die Grünstreifen seien eingesät. „Der Rasenplatz ist ebenfalls bis auf die Deckschicht vorbereitet, die wird in den kommenden Wochen aufgebracht.“ Für die Entwässerung des Sportgeländes sorgen künftig Regenwasserzisternen. Auch sie sind mittlerweile eingesetzt. Sie dienen zur Bewässerung des Rasenplatzes und zur Beregnung der Tennisplätze. Zusätzlich können die Grünanlagen gegossen werden.

Der bestehende Bike- und Skatepark wird durch eine Neuordnung der Bepflanzung optisch mehr ins restliche Sportgelände integriert. Zur naturnahen Gestaltung des Geländes insgesamt zählt neben weiteren Baumpflanzungen unter anderem auch eine insektenfreundliche Blühwiese. „Voraussichtlich im Laufe des Augusts soll die Sportanlage soweit fertig werden. Das bedeutet aber nicht, dass dann auch schon alle Pflanzarbeiten abgeschlossen sind oder jeder Bereich direkt nutzbar ist“, betonte der Bauhofleiter. Bis zum Beispiel der neue Sportrasen bespielt werden könne, auf dem zudem drei Faustballfelder markiert werden, dauere es noch etwas: „Davor muss er erst zwei- bis dreimal gemäht werden“, erklärte Uli Pangerl. Die vorgesehenen Bäume auf der Anlage würden dann erst im Herbst folgen. Auf den bis dato ungenutzten kleineren Grünflächen der Anlage sind ebenfalls ganz unterschiedliche sportliche Elemente vorgesehen und einige bereits installiert oder werden es innerhalb der nächsten vier Wochen. Darunter beispielsweise eine Calisthenics- und eine Boulder-Anlage, ein großes Bodentrampolin, weitere Outdoor-Fitnessgeräte, eine Tischtennis- und eine Teqballplatte und eine Trainingswand fürs Torwandschießen und Tennis. Verschiedene Balancierelemente, eine Seilbahn, ein Motorik-Parcours und Sitzgelegenheiten ergänzen das vielseitige Angebot.
Lärmschutzwand wird begrünt
Die Lärmschutzwand mit einer Höhe von 2,50 Metern und einer Länge von 100 Metern ist vor dem Hintergrund des Emissionsschutzes notwendig. Ohne hätte die Baumaßnahme nicht umgesetzt werden können. Die Wand soll begrünt werden. „Im August wird dort angepflanzt“, so Uli Pangerl.

