Den mit 500.000 Euro dotierten Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) teilt sich der Elektrotechnik-Ingenieur Thomas Speidel aus Nürtingen mit der Moorforscherin Franziska Tanneberger aus Greifswald. Überreicht wurde er am Sonntag in Mainz von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. DBU-Generalsekretär Alexander Bonde nennt die Ausgezeichneten „echte Praxis-Pioniere“. Speidel habe „mit seiner Innovationskraft sowie seiner strategischen Weitsicht und seinem wirtschaftlichen Wagemut“ überzeugt.
Er ist ein Wegbereiter der Energiewende.
DBU-Kuratoriumsvorsitzender Professor Kai Niebert über Thomas Speidel
DBU-Kuratoriumsvorsitzender Professor Kai Niebert betonte: „Wir dürfen nicht vor den akuten Problemen kapitulieren. Das machen uns Franziska Tanneberger und Thomas Speidel eindrucksvoll klar.“ Elektrotechnik-Ingenieur Thomas Speidel erhält laut Niebert den Deutschen Umweltpreis, „weil er ein Wegbereiter der Energiewende ist“. Als Geschäftsführer des an der Börse gelisteten Unternehmens ads-tec Energy in Nürtingen sei er „quasi gelebte Transformation“. Niebert: „Er hat seinen Betrieb von einer Firma für Verbrennertechnik in ein Unternehmen umgewandelt, das die batteriegepufferten Schnellladesysteme ChargeBox und ChargePost entwickelt hat und so für mehr Tempo in der Elektromobilität sorgt.“ Der Clou: Stromtanken ist minutenschnell möglich. pm
Weitere Infos zum Deutschen Umweltpreis und den Ausgezeichneten gibt es auf https://www.dbu.de/umweltpreis

