Ausflugstipp
Ein Ausflug zum Eschenbacher Sagenweg

Der Eschenbacher Sagenweg im Landkreis Göppingen lockt mit acht Tafeln, Alpakas und Wasserbüffeln.

Ganz in der Nähe lassen sich Alpakas streicheln. Foto: Stephanie Reusch

Eschenbach. Der „Eschenbacher Krautbauch“ als Wegweiser leitet durch Streuobstwiesen und am Ufer des Mühlbaches entlang mit Bick auf den nahen Albtrauf.

Ziel fürs Navi ist 73107 Eschenbach, Hasengasse 35. Hier ist mit der Eschenbacher Hütte, die durch den Schwäbischen Albverein bewirtschaftet ist, der ideale Startpunkt mit Parkplätzen. Vor der Hütte befindet sich eine Übersichtstafel zum 2,5 Kilometer langen Sagenweg, der auf Teerwegen ohne nennenswerte Steigungen verläuft und sich somit für Kinderwagen, Rollstühle oder auch Laufräder eignet.

Acht Tafeln in einem Abstand von 200 bis 400 Metern erzählen von Sagen, die seit vielen Generationen in der Gemeinde Eschenbach und in der Gegend weitergetragen wurden. Vielleicht begegnet den Besuchern ja auch das weiß bekleidete „Fräulein von Zillenhart“, oder der „Lange Heilig“ kommt über die Felder dahergeeilt?

An der ersten Tafel nach der Übersichtstafel befindet sich die Alpakafarm Hofwiese der Familie Greiner. Auf den Weiden kann man zahlreiche Alpakas, aber auch Gänse und Hühner beobachten. Die Farm bietet Hofführungen, Alpakawanderungen, Schülerferienprogramme und Kindergeburtstage an.

An Tafel 7 besteht die Möglichkeit, den „Historischen Stadtrundgang“ mit 17 Tafeln einzuschieben. Dieser Rundgang führt auf 1,5 Kilometern Länge auf ebenen Straßen durch den alten Ortskern Eschenbachs. Wer die 17. Tafel auf dem Lotenberg noch mitnehmen will, muss jedoch mit einer Steigung und einem zusätzlichen Kilometer Weg rechnen.

In fußläufiger Entfernung zum Sagenweg, nördlich der K 1425 zwischen Eschenbach und Heiningen, gibt es noch eine sehenswerte Besonderheit. Im Feucht­bio­top Rohrwasen werden in den Sommermonaten Wasserbüffel zur Landschaftspflege eingesetzt.