Naturschutz
Ein Kämpfer für den Erhalt des Torfmoors geht

Hans-Ulrich Rauchfuß wird aus dem Vorstand der Heinz-Dangel-Stiftung verabschiedet.

V.l.: Lenningens Bürgermeister Michael Schlecht, Heiner Dangel, Erich Haas und Bissingens Bürgermeister Jens Fritz verabschieden
V.l.: Lenningens Bürgermeister Michael Schlecht, Heiner Dangel, Erich Haas und Bissingens Bürgermeister Jens Fritz verabschieden Hans-Ulrich Rauchfuß (4.v.l.). Foto: pr

Die Heinz-Dangel-Stiftung zur Erhaltung des Torfmoors hat ein langjähriges Vorstandsmitglied verabschiedet. Hans-Ulrich Rauchfuß gehörte dem Vorstand der Stiftung über 25 Jahre an. In dieser Zeit hat er wichtige Impulse für den Erhalt des Naturschutzgebietes gesetzt. Darüber hinaus setzte er sich auch als Präsident des Schwäbischen Albvereins mit großem persönlichen Einsatz für die Belange von Natur- und Landschaftsschutz ein, auch im Schopflocher Moor.

Das hat Tradition: Der Schwäbische Albverein begann bereits 1931 damit, Flächen im Schopflocher Moor zu kaufen um sie unter Schutz zu stellen, sechs Jahre bevor der Feldberg als erstes Naturschutzgebiet in Baden-Württemberg ausgewiesen wurde. Heute sind der Schwäbische Albverein, die Heinz-Dangel-Stiftung und das Land Baden-Württemberg die größten Flächeneigentümer des Schopflocher Moors. Dies entspricht dem Motto „Eigentum ist der beste Naturschutz“.

Bemerkenswerte Amtszeit

Mit der Niederlegung seiner Tätigkeit als Präsident des Schwäbischen Albvereins endet nun auch seine Tätigkeit im Vorstand der Stiftung, da gemäß der Stiftungssatzung der Präsident des Schwäbischen Albvereins. Mitglied im Stiftungsvorstand ist. Dieser Schritt erfolgt nach jahrzehntelangem ehrenamtlichem Engagement in verschiedenen Bereichen um das Wandern und den Naturschutz und markiert den Abschluss einer bemerkenswerten Amtszeit.

Der Vorstandsvorsitzende Heiner Dangel würdigte die Verdienste des scheidenden Vorstandsmitglieds mit den Worten: „Mit Herrn Rauchfuß verliert die Stiftung leider ein langjähriges und sehr engagiertes Vorstandsmitglied. Sein Einsatz für die Ziele unserer Stiftung und sein persönliches Engagement für den Naturschutz haben unsere Arbeit über viele Jahre hinweg geprägt. Dafür gebührt ihm unser aufrichtiger Dank.“