Projekt
„Es geht um den Zusammenhalt und den Teamgedanken“

Die Mädchengruppe des TrIB in Ötlingen hat ein Tanztheaterstück geschrieben. Jetzt wird es im evangelischen Gemeindehaus in Ötlingen aufgeführt.

Seit einigen Monaten probt die Mädchengruppe ihre Tänze. Foto: pr

Seit Februar wird jeden Mittwoch im Ötlinger Stadtteilzentrum TrIB (Treff – Information – Beratung), dem dortigen Standort des Brückenhauses, getanzt. So lange proben bereits die elf Mädels der Mädchengruppe für ihre Tanztheateraufführung, die am kommenden Mittwoch, 16. Juli, um 18 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in Ötlingen, Hermann-Hesse-Straße 5, stattfindet. 

Stück selbst geschrieben

„Die Schule der magischen Tiere – Kinder aus aller Welt“, hat die Gruppe ihr selbst geschriebenes, gut 75-minütiges Stück genannt, angelehnt an den Titel der bekannten Kinderbuchreihe der Autorin Margit Auer. „Die Kinder- und Jugendbeteiligung ist bei unseren Angeboten ein ganz zentrales Element“, so Rieke Müller vom TrIB Ötlingen. Unterstützt wurden die Mädels bei den Proben von der ehemaligen Brückenhaus-Praktikantin Janina Schmid, die selbst Tanzlehrerin und für das Projekt als Honorarkraft dabei ist. Zwei Kinder aus der Kindergruppe seien zudem in der Rolle der im Stück vorkommenden magischen Tiere mit von der Partie. 

Zur Gruppe gehören Mädchen unterschiedlicher Nationalität. So fließen dezent auch landestypische Tanzelemente oder Melodien ins Stück mit ein, etwa aus der Türkei, Russland oder den USA. Im Stück gehe es vor allem um den Zusammenhalt und den Teamgedanken, verrät Rieke Müller vorab.

Projekt wird gefördert 

Die Mädchengruppe des Brückenhauses gibt es insgesamt am Standort Ötlingen seit über 25 Jahren. „Anfangs waren es sogar zwei Gruppen“, erzählt Müller, „eine für Mädchen von acht bis 13 Jahren und eine für Mädchen ab 14 Jahren zur Berufsorientierung. Die Altersspanne variiert immer etwas, je nach Bedarf. Gerade kommen Mädchen von der vierten bis zur siebten Klasse.“ Das aktuelle Projekt werde im Rahmen des Förderprogramms Kinder- und Jugendbeteiligung der Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung Baden-Württemberg (SKJB) gefördert, so Müller. Die SKJB wiederum werde finanziert durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration aus Landesmitteln. „Damit zahlen wir zum Beispiel das Honorar von Janina Schmid für das Projekt oder auch die Miete für das Gemeindehaus und ein paar Kostüme“, erklärt Rieke Müller. Nach der langen Probenphase sei es gut, dass die Aufführung jetzt unmittelbar bevorstehe: „Die Mädels sind da bislang ganz cool und freuen sich darauf, endlich zeigen zu können, was sie so lange einstudiert haben.“ Der Eintritt zur Aufführung am 16. Juli ist frei.