In Neidlingen gehört das Frühlingsfest längst fest zum Jahreskalender. „Wir sind seit 2000 hier auf dem Sportgelände“, sagt Melina Patzner von Musikverein. Rund 25 aktive Musiker zählt dieser. Damit das Fest in dieser Größe stattfinden kann, braucht es jedoch deutlich mehr Hände. Unterstützung komme „aus dem Flecken und von befreundeten Vereinen und Vereinsfreunden“, sagt Patzner, „da sind wir sehr dankbar.“
Am Samstagabend eröffnete das Neidlinger „Lindach Quartett“ das Programm, gefolgt von der hiesigen Coverband „SOUNDJACK“. Am Sonntag ging es mit regionaler Blasmusik weiter, darunter der Musikverein Unterlenningen. Wie stark sich das Fest verändert hat, beschreibt Jochen Bayer: „Früher haben Musiker aus Neidlingen mit drei Lichtern gespielt und das Zelt war voll.“ Heute müsse man „einfach mehr bieten“. Aufbau, Technik und Organisation seien deutlich aufwendiger geworden. Die Besucherzahlen bleiben stark wetterabhängig. „An schönen Tagen hatten wir schon bis zu 3000 Leute da, mit geöffnetem Außenbereich“, berichtet Jochen Bayer. Bei Regen sei das Zelt schneller ausgelastet, im Schnitt seien es samstagabends rund 600 bis 700 Gäste.

