Weilheim · Lenningen · Umland
Gemeinderatssplitter: Glasfaser-Netzausbau und neue Köpfe bei der Feuerwehr in Ohmden

Archivfoto: Jean-Luc Jacques

Schnelles Internet soll dieses Jahr kommen

Ohmden. Der Glasfaserausbau in Ohmden soll noch 2024 über die Bühne gehen. Die Vorbereitungen seien am Laufen, allerdings etwas schleppender als geplant, sagte Bürgermeisterin Barbara Born jüngst in der Gemeinderatssitzung. Insgesamt will die Deutsche Glasfaser knapp 13 Kilometer Kabel verlegen; dafür sollen zwei Tiefbau- und eine Asphaltkolonne im Ort unterwegs sein, jeweils sechs Mann stark. Bei gutem Wetter seien rund drei Kilometer pro Monat zu schaffen, so die Informationen der Bürgermeisterin. Man werde abschnittsweise vorgehen und mit dem nächsten Abschnitt immer erst beginnen, wenn der vorige abgeschlossen ist. Damit wolle man Situationen vermeiden, wie sie in anderen Gemeinden vorgekommen sind: dass auf weiten Strecken Gräben aufgerissen sind, aber nicht weiter gebaut wird. Denn in verschiedenen Kommunen, auch im Kreis Esslingen und im Kreis Göppingen, sind Probleme aufgetreten – mal war ein Subunternehmen insolvent oder wurde übernommen, mal liefen die Kosten davon, oder es fehlte an Personal oder Material.

Um die Qualität des Ausbaus zu sichern, ist im vergangenen Jahr außerdem die DIN-Norm 18220 erschienen. Sie definiert verschiedene Verfahren zur Verlegung von Leerrohren und Glasfaserkabeln für Telekommunikationsnetze. In Ohmden will die Deutsche Glasfaser das Netz eigenwirtschaftlich, also auf eigene Kosten, ausbauen. Ausgenommen sind dabei einige „weiße Flecken“, die die Voraussetzungen für den eigenwirtschaftlichen Ausbau nicht erfüllen. Hier muss die Gemeinde selbst finanzieren und rechnet mit Kosten in Höhe von 810 000 Euro. Sie erhält dafür aber eine Förderung über 729 000 Euro, jeweils zur Hälfte von Bund und Land, sodass nur zehn Prozent bei Ohmden selbst verbleiben. Eine Bürger-Infoveranstaltung zum Thema Glasfaser soll noch stattfinden. aia

 

Haußer ist jetzt erster Stellvertreter

Ohmden. Hannes Haußer ist jetzt offiziell neuer erster stellvertretender Feuerwehrkommandant in Ohmden. Gewählt worden war er bereits bei der Hauptversammlung Ende Januar; mit der Zustimmung des Gemeinderats und der Bestellung durch die Bürgermeisterin sind nun alle Formalien erfüllt. Es sei „bemerkenswert“, dass sich ein Vertreter der jungen Generation für dieses wichtige Amt gefunden habe, lobte Jochen Steffel (DU) nach dem einstimmigen Votum des Gremiums.

Hannes Haußer hat in den vergangenen Jahren verschiedene Fortbildungen und Schulungen absolviert. Er folgt auf Matthias Rasper, der sein Amt Ende 2023 niederlegte. Insgesamt gibt es bei der Freiwilligen Feuerwehr Ohmden ein Team aus drei stellvertretenden Kommandanten, die derzeit teilweise auch die Aufgaben des Kommandanten abdecken, denn auch dieser, Steffen Rückschloß, hat bei der Hauptversammlung seinen Rücktritt bekannt gegeben. Derzeit laufen die Abstimmungen für einen Nachfolger. aia