Was im April angekündigt wurde, wird eingehalten: Am Montag, 5. Oktober, beginnt die vom Regierungspräsidium Stuttgart beauftragte Baufirma mit der Sanierung der L 1212 Hepsisauer Steige. Die Sanierung umfasst Hangsicherungsarbeiten sowie eine Sanierung der Fahrbahn. Das Bauende ist für Ende März 2027 geplant.
An der L 1212 Hepsisauer Steige ist es in der vergangenen Zeit wiederholt zu Hangbewegungen gekommen. Zuletzt gab es 2023 nach starken Regenfällen zwei kleine Rutschungen, die aber schnell saniert werden konnten. Untersuchungen des Baugrunds und Nachrechnungen der Straßenböschung haben ergeben, dass die betroffenen Bereiche gesichert werden müssen. Mit der Maßnahme stabilisiert das Regierungspräsidium die Strecke dauerhaft.
Die Arbeiten zur Hangsicherung finden zwischen dem Abzweig Michaelshof bei Hepsisau und dem Abzweig nach Ochsenwang statt. Zusätzlich wird die Fahrbahn der L 1212 zwischen dem Abzweig Michaelshof und dem Knotenpunkt L 1212 und K 1250 bei Torfgrube auf einer Länge von rund 3,3 Kilometern erneuert.
Sicherung und Sanierung
Zur Sicherung der Böschung werden an mehreren beschädigten Stellen sogenannte Erdbeton-Scheiben angebracht. Zusätzlich wird in einem weiteren Bereich ein Sicherungsnetz an der hangseitigen Böschung eingebaut. Im Anschluss an die Sicherungsarbeiten wird die Fahrbahn zwischen dem Abzweig Michaelshof und Randeck saniert. Bereits in den Herbstferien wird zudem die Fahrbahn zwischen Randeck und dem Knotenpunkt L 1212/K 1250 bei der Torfgrube saniert.
Mit der gebündelten Umsetzung von Hangsicherung und Straßensanierung nutzt das RPS die Maßnahme, um die Strecke nicht nur kurzfristig zu sichern, sondern zugleich den baulichen Zustand der Fahrbahn nachhaltig zu verbessern.
Vollsperrung auch für Radfahrer
Die aktuelle Vollsperrung mit der bekannten Umleitung bleibt bestehen. Während der Bauzeit bleibt die bereits bestehende Vollsperrung der L 1212 zwischen Michaelshof und Abzweig Ochsenwang bestehen. Neu ist, dass die Vollsperrung im Baustellenbereich künftig auch für Radfahrende gilt. Ebenso bleibt die bereits eingerichtete Umleitung während der gesamten Bauzeit bestehen. Im Norden über die K 1252 zwischen Bissingen und Weilheim und im Süden über die K 1430 zwischen Ziegelhof und Schopfloch. Die Erreichbarkeit von Randeck und des Michaelshofs ist während der gesamten Bauzeit durchgehend gewährleistet.
Die Kosten der Maßnahme betragen voraussichtlich 2,5 Millionen Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen. pm

