„War schon jemand an der Baustelle und hat sich das angesehen?“ Diese Frage warf Lenningens Bürgermeister Michael Schlecht ins Ratsrund, als es um die Vergabe der Baustelleneinrichtung für den Neubau der Kinderbetreuungseinrichtung in der Oberlenninger Ortsmitte ging. Die Kosten dafür betragen knapp 125.000 Euro, über die der Gemeinderat abzustimmen hatte. „Gilt der Preis für die gesamte Bauzeit?“, wollte Kurt Hiller wissen. Dies konnte die Verwaltung bejahen. Die Abstimmung erfolgte einstimmig.
Insgesamt haben sich sieben Firmen beworben, von denen drei ein Angebot eingereicht haben. Die Preisspanne war enorm: Der dritte Bieter war um 100.000 Euro teurer. Im Februar nächsten Jahres soll mit den Arbeiten begonnen werden.
„Wir kommen so langsam ins Doing“, sagte Michael Schlecht. Das Ausmaß wird an den Vorarbeiten sichtbar: Gebäude sind abgerissen, Bagger durchwühlen das Erdreich, Erd- und Schotterhaufen sind ebenso zu sehen wie eine Baustellenstraße und Container. (Bau-)Zäune sichern das Gelände, damit die Schülerinnen und Schüler der angrenzenden Grundschule aus Neugier nicht in Gruben fallen oder Baufahrzeugen in die Quere kommen. Alle hoffen, dass der Zeitplan eingehalten werden kann und keine archäologischen Überraschungen ans Licht kommen.

