Landschaft
Owener Pappelallee bleibt dank Spenden erhalten

Bäume zwischen Owen und Beuren müssen nach und nach ersetzt werden.

Owen. Im Rahmen eines Ständerlings hat die Stadt Owen den Baumpaten und weiteren Spendern für ihren Einsatz für die Pappelallee gedankt, die seit über 90 Jahren eine ortsbildprägende und historische Landmarke ist.

Die Pappelallee, die sich zwischen Owen und Beuren befindet, hat eine Länge von rund 200 Metern und befindet sich im Vogel- und Landschaftsschutzgebiet. Ursprünglich wurde sie als Windbrecher gepflanzt.

Weil einige der Bäume nicht mehr standsicher waren, mussten sie gefällt werden. Die Lücken sind bereits mit neuen Bäumchen aufgefüllt worden. Im ersten Abschnitt wurden vor allem die Exemplare, die nah am Radweg stehen, ersetzt, und außerdem knapp die erste Hälfte der östlichen Reihe. Zudem wurden die bereits sehr lückigen Bestände am Talende wieder angepflanzt. Insgesamt werden 58 Bäume gefällt und 86 Pappeln neu gepflanzt.

Die Owener Bürgerinnen und Bürger wurden über Baumpatenschaften mit eingebunden, die aus 250 Euro Spende pro Baum bestanden. Das Konzept hat die Stadt gemeinsam mit dem Obst- und Gartenbauverein und dem Alt-Owen Förderkreis erarbeitet, um die Identifikation zu stärken und die Kosten für die Stadt zu senken. „Nur durch die zahlreichen Spenden kann die Pappelallee erneuert und so eines der Wahrzeichen Owens erhalten werden“, sagte Bürgermeisterin Verena Grötzinger, die sich auch bei der Adolf-Leuze-Stiftung und der Leuze-Gruppe für die Übernahme der Pflanzkosten bedankte. Lobend erwähnt wurden außerdem die Organisationen, die das Konzept mit ausgearbeitet haben.

Weitere Abschnitte zur Neupflanzung sind geplant. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die jungen Bäume zunächst ausreichend wachsen. Für den traditionellen Maientag werden aus ihnen Maienwedel entnommen, die sowohl zur Dekoration dienen als auch von den Jungen beim Umzug getragen werden.