Energieversorgung
Photovoltaik für Notzinger Rathaus und Gemeindehalle

Ein erheblicher Teil des Strombedarfs der beiden kommunalen Gebäude ist künftig durch erneuerbare Energien gedeckt. Das senkt die Energiekosten und trägt zum Klimaschutz bei.

Auf dem Dach der Notzinger Gemeindehalle wurde eine Photovoltaik-Anlage mit 120 Modulen installiert. Foto: pr
Auf dem Dach der Notzinger Gemeindehalle wurde eine Photovoltaik-Anlage mit 120 Modulen installiert. Foto: pr

Ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung nachhaltige und zukunftsorientierte Energieversorgung konnte erfolgreich umgesetzt werden: Auf den Dächern des Notzinger Rathauses und der Gemeindehalle wurden Photovoltaikanlagen mit Batteriespeichern installiert. Zusätzlich wurden an der südlichen Fassade des Rathauses weitere PV-Module angebracht, um die vorhandenen Flächen optimal zur Stromerzeugung zu nutzen.

Batteriespeicher als Ergänzung

Am Rathaus wurden insgesamt 54 Photovoltaikmodule montiert, davon 36 Module auf dem Dach sowie 18 Module an der Südfassade. Die Anlage verfügt über eine Gesamtleistung von 24,30 kWp. Auf dem Dach der Gemeindehalle konnten insgesamt 120 Module mit einer Gesamtleistung von 54 kWp installiert werden. Zur Erhöhung des Eigenverbrauchs und zur Speicherung überschüssig erzeugter Energie wurden sowohl im Rathaus als auch in der Gemeindehalle Batteriespeicher installiert. In jedem Gebäude stehen nun zwei Batteriespeicher mit einer Speicherkapazität von jeweils 14,5 kWh zur Verfügung. Dadurch kann ein größerer Anteil des selbst erzeugten Stroms direkt vor Ort genutzt werden.

Das Notzinger Rathaus ist nun mit einer Photovoltaikanlage mit insgesamt 54 Modulen auf dem Dach und der Südfassade ausgestattet
Das Notzinger Rathaus ist nun mit einer Photovoltaikanlage mit insgesamt 54 Modulen auf dem Dach und der Südfassade ausgestattet. Foto: pr

Mit den neuen Photovoltaikanlagen und Speichersystemen wird künftig ein erheblicher Teil des Strombedarfs der beiden kommunalen Gebäude durch erneuerbare Energien gedeckt. Dies trägt nicht nur zur Reduzierung der Energiekosten bei, sondern leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur nachhaltigen Entwicklung der Gemeinde.

Die Arbeiten wurden von der Firma Heldele GmbH ausgeführt. Die Gemeinde Notzingen zeigt sich erfreut sich über die langfristigen ökologischen und wirtschaftlichen Vorteile dieser Investition.

Die Umsetzung wurde in Folge der Machbarkeitsstudie von Magnus Schulz-Mönninghoff von der Klimaschutzagentur des Landkreises Esslingen beschlossen. Erstellt worden war bereits Ende 2024 eine Potenzialanalyse für die gemeindlichen Gebäude in Notzingen. Die Planung samt Ausschreibung übernahm das Büro H + H Planungs GmbH aus Schlierbach. pm