Notzingen. Mehrmals ist das Planungsteam für das neue Notzinger Feuerwehrhaus bereits zusammengekommen. Bei der letzten Sitzung stand das Raumprogramm des Neubaus auf der Tagesordnung. Das soll nun vom Architekturbüro in zwei Entwürfe eingearbeitet werden, über die dann erneut debattiert wird. Zwei zusätzliche Anregungen sind dagegen bereits vom Tisch: So wurde überlegt, ob man im neuen Feuerwehrhaus zusätzliche Wohnungen für Feuerwehrleute einplanen könnte. Ein weiteres Thema war ein Raum, der als Schulmensa für die Grundschulkinder genutzt werden könnte. Von beiden Punkten rät das Planungsteam ab, wie Bürgermeister Sven Haumacher berichtete. Eine Mensa werde etwa nur dann relevant, wenn aus der Grundschule eine verpflichtende Ganztagsschule werde. Bei den derzeit deutlich rückläufigen Schülerzahlen und daher ungenutzten Klassenzimmern könne man einem solchen Platzbedarf dann gegebenenfalls sogar in der Schule selbst gerecht werden. Wohnungen am geplanten Standort bei der Gemeindehalle, der dem „Gemeinbedarf“ zugerechnet werde, wurden ebenfalls als nicht passend eingestuft. Zudem könnte es bei der Belegung der Wohnungen kompliziert werden, wenn zum Beispiel ein dort wohnhaftes Mitglied der Feuerwehr bei der Feuerwehr aufhöre und ausziehen müsste. Das von der Feuerwehr erarbeitete Raumkonzept sieht daher nur die Räumlichkeiten für die alltägliche Dienstausübung vor. Darunter eine Fahrzeughalle mit fünf Stellplätzen, Waschhalle, Lager und Hygieneschleusen für die Einsatzkräfte; die Umkleiden und sanitären Anlagen; Technik-, Lager-, Schulungs-, Gruppen-, Ruhe-, und Verwaltungsräume, ein Fitnessraum und eine Kleiderkammer oder auch eine Werkstatt. Dazu kommen die Außenanlagen. eis
Raumkonzept fürs neue Feuerwehrhaus