Dort sprudelt – so die Darstellung – ein einzigartiges Spezialwasser, das weltweit nur in Schlierbach vorkommt und für technische Prozesse unverzichtbar ist. Laut der scherzhaften Darstellung sollen Unbekannte versucht haben, das wertvolle Wasser in großem Stil abzuzapfen. Der Verdacht richtet sich, ebenfalls augenzwinkernd, gegen Mitarbeitende der Bäderverwaltung einer benachbarten „großen Kreisstadt K. unter Teck“, die seit Jahren vergeblich ein neues Hallenbad plant. Der Grund für die Verzögerung, so der Maischerz: Ohne Schlierbacher Spezialwasser gehe dort gar nichts. Der humorvolle Beitrag gipfelt in einem echtem Tatort am Brunnen, über 100 Fahndungsplakaten und 500 Flyer, sowie einem echten „Zeugenaufruf“. Der inszenierte Vorfall blieb nicht unbemerkt: Schon am frühen Morgen strömten Neugierige zum abgesperrten Brunnen, machten Fotos und diskutierten daüber, wer hinter dem Scherz steckt. pm
Schlierbach meldet „Wasser-Diebstahl“

