Mit mehr als 500 Mitarbeitern, neun Rettungswachen und sechs Notarztstandorten zählt der DRK-Rettungsdienst Esslingen-Nürtingen zu den größten Rettungsdiensten in ganz Baden-Württemberg. Damit die Lebensretter im Notfall rasch am Ort des Geschehens sein können, braucht es einen modernen Fuhrpark. „Diesen ergänzen und erneuern wir alle sechs Jahre. Vor einigen Jahren haben wir auf lineare Beschaffung umgestellt, das heißt, zu drei Rettungswagen gehört immer auch ein Notarzteinsatzfahrzeug“, erklärt Christian Knapp, stellvertretender Rettungsdienstleiter, die Vorgehensweise beim Autokauf.
Die Kosten für die acht neuen Fahrzeuge - sechs Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge - belaufen sich etwa eine Million Euro. „Dazu kommen noch rund 500 000 Euro, um alle Fahrzeuge mit der medizinischen Ausrüstung versehen zu können“, erläutert Rettungsdienstleiter Michael Wucherer. Vor dem Kauf konnten die Mitarbeiter im Rettungsdienst Vorschläge einbringen, wie Michael Wucherer erklärt. „Sie müssen sich in den Einsatzfahrzeugen zurechtfinden und wohlfühlen.“ Dabei wurde auf die einheitliche Ausstattung in den Rettungswagen, die bei der Firma Wietmarscher Ambulanz- und Sonderfahrzeug hergestellt wurden, geachtet. „Alle sechs Rettungswagen haben ein elektrohydraulisches Fahrtragesystem. Damit wird die Trage mit den Patienten mit Motorenkraft in den Rettungswagen gezogen“, freut sich Michael Wucherer. Die Einsatzfahrzeuge sind mit der neusten Motorengeneration ausgestattet, erklärt Gerald Veitinger, Serviceberater im Autohaus Russ. „Der Rettungsdienst bekommt acht Fahrzeuge mit vollumfänglicher Ausstattung der höchsten Qualität“, weiß Veitinger. „Wir waren mit den Kreuzungsblitzern in der Stoßstange schon Vorreiter, jetzt gehen wir mit der neuartigen Hochsicherheitsbeklebung im Schachbrettmuster einen weiteren Schritt in Richtung Sicherheit der Einsatzmannschaften“, sagt Michael Wucherer.
Neu bei den beiden Notarzt-einsatzfahrzeugen ist auch eine beidseitige Schiebetüre. „So haben wir das Einsatzequipment noch schneller griffbereit“, betont Christian Knapp. Die Fahrzeuge werden nun noch mit der medizinischen Ausrüstung ausgestattet und danach im ganzen Landkreis verteilt. „Die Städte Esslingen, Nürtingen, Ruit und Leinfelden bekommen je einen neuen Rettungswagen, zwei RTW gehen nach Kirchheim. Die beiden Notarzteinsatzfahrzeuge werden in Esslingen und Bonlanden stationiert“, erklärt Rettungsdienstleiter Michael Wucherer.