Alte und regionale Obst-, Gemüse- und Getreidesorten stehen im Mittelpunkt der Arbeit des Freilichtmuseums Beuren. Auch in dieser Saison erwartet die Besucher ein vielfältiges Programm rund um Kulturpflanzen und ihre Verwendung. Den Auftakt bildet am 19. April der „Garten.Genuss.Markt“, eine Woche später folgt eine Führung mit anschließender Gewürzpräsentation zu Kräutern und Gewürzen der Schwäbischen Alb. Zudem lädt das Genussteam an sieben Aktionstagen unter dem Motto „Essen statt vergessen – Sortenvielfalt probieren“ zu kulinarischen Entdeckungen ein.
Genussmarkt als Auftakt
Der „Garten.Genuss.Markt“ wird in Kooperation mit dem Verein „Genbänkle – Netzwerk zur Förderung der Kulturpflanzenvielfalt in Baden-Württemberg“ veranstaltet. Von 11 bis 17 Uhr bietet er im Museumsdorf ein breites Sortiment von Saatgut und Jungpflanzen über Kräuter und Stauden bis hin zu regionalen Produkten. Mitmachaktionen, Expertengespräche und Verkostungen ergänzen das Programm. Besucher können unter anderem Kräutersalz herstellen, an Wildkräuterführungen teilnehmen, Samenkugeln formen oder Ohrwurmbehausungen basteln. Für das leibliche Wohl sorgt die Museumsgastronomie. Ein Shuttlebus verbindet den Ausweichparkplatz in Owen (Firma Leuze, In der Braike 1) mit dem Museum.
Am 26. April führt Kulturwissenschaftlerin Felicitas Wehnert durch Gärten und Wiesen und zeigt, welche Kräuter und Gewürze früher in der Region genutzt wurden. Im Anschluss präsentiert Gewürz-Sommelière Susanne Erb-Weber regionale Gewürze in verschiedenen Gerichten. Ergänzend bieten Produzenten im „Erlebnis.Genuss.Zentrum“ ihre Produkte an.
Im Rahmen der Aktionstage beschäftigt sich das Genussteam des Fördervereins an sieben Terminen mit alten Obst-, Gemüse- und Getreidesorten. Zum Auftakt am 3. Mai steht der Rhabarber im Mittelpunkt – mit Kostproben, Informationen und Anregungen zum Nachkochen.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.freilichtmuseum-beuren.de. tb

