Die Inszenierung verbindet wörtlich übernommene Interviews mit musikalischen Elementen und erzählt von Menschen, die den gefährlichen Weg über das Mittelmeer wagen, ebenso wie von jenen, die sich in der Seenotrettung engagieren.
Michael Ruf ist Autor und Regisseur der „Asyl-Monologe“, „Asyl-Dialoge“, „NSU-Monologe“ und der „Mittelmeer-Monologe“. Mit seinem Projekt „Bühne für Menschenrechte“ hat er ein bundesweites Netzwerk aus Schauspielerinnen, Schauspielern sowie Musikerinnen und Musikern aufgebaut. Für das Stück führte er rund 35 Vorgespräche, unter anderem mit Aktivistinnen und Aktivisten von Alarmphone, Sea-Watch, Iuventa und SOS Mediterranee, außerdem mit Journalistinnen, Journalisten und Geflüchteten.
Die Aufführung versteht sich als künstlerisch verdichtete Dokumentation realer Erfahrungen. Veranstalter sind der Arbeitskreis Asyl, CHAI sowie die Omas gegen Rechts. pm
