Umwelt
Tote Fische im Schlierbacher See

Tote Goldfische sind in den vergangenen Tagen im Schlierbacher See gesichtet worden. Nun verschafft eine Analyse Klarheit.

Eine Analyse ergab, dass sich die Wasserqualität derzeit in einem nahezu perfekten Zustand befindet. Foto: pr
Eine Analyse ergab, dass sich die Wasserqualität derzeit in einem nahezu perfekten Zustand befindet. Foto: pr

Tote Goldfische sind im Schlierbacher See gemeldet worden. Um herauszufinden, warum die Tiere verendet sind, hat die Gemeinde Wasserproben entnehmen lassen. „Die Analyse ergab, dass sich die Wasserqualität derzeit in einem nahezu perfekten Zustand befindet“, heißt es im Schlierbacher Mitteilungsblatt. Durch den vergangenen Winter und die niedrigen Temperaturen habe es in den letzten Wochen praktisch kein Algenwachstum gegeben. Das Wasser sei sehr klar und enthalte vergleichsweise wenig Nährstoffe. Allerdings bedeutet wenig Algenwachstum auch: wenig Nahrung für die Fische. Auch der Jagdpächter Michael Schlosser und ein Mitarbeiter des Fischereivereins Uhingen sind in die Untersuchung mit einbezogen worden. Beide stellten fest, dass die Goldfische im Winter vermutlich starkem Stress ausgesetzt waren. „Während der Frostperiode herrschte auf der Eisfläche zeitweise reger Betrieb, was die Fische zusätzlich belastet haben könnte“, so ihre Einschätzung. Vermutlich war es also eine Mischung aus schlechtem Futterangebot und Winterstress, die zum Tod der Tiere geführt hat. Die Zeit spielt allerdings für die kleinen Fische: Mit steigenden Temperaturen werden sich auch die Algen im Schlierbacher See wieder wohler fühlen.