Das Verkehrsamt hat die erste Bahnstrecke in Schlierbach genehmigt – ganz ohne Verspätung“, haut Kreisoberverwaltungsrat Manfred Gottwald raus, der davor in Hattenhofen beim 100-jährigen Bestehen der Firma Frank und Stöckle Omnibusverkehr-Reisen war. „Nun habe ich die Chance genutzt, quasi gemeinsam mit Bürgermeister Sascha Krötz die Fahrstrecke im schmucken Staufen-Express mit Deniz und Emre auszutesten“, sagte er. Sein Fazit nach etwa zwei Minuten: „Ziemlich hart.“ Gefahren wird laut Bahnchef Stefan Arnold mit „Stufe 1“ in sogenannter Kindergeschwindigkeit.
Ohne Murren Autos rausgestellt
Vom Fest zeigt sich Manfred Gottwald begeistert. Er betont bei seinem Besuch: „Ich als Außenstehender kann das sagen, das ist hier eine so gelöste Stimmung in der ganzen Gemeinschaft.“ Auch der Rathauschef ist voll des Lobs: „Das Miteinander der Vereine und der Bevölkerung ist in diesem Jahr gigantisch. Es wäre schön, wenn man das bewahren könnte.“ Die Tiefgaragenparty am Vortag sei ein voller Erfolg gewesen. Feuerwehr, DRK und Schützenfreunde hätten super zusammengearbeitet. „Die Mieter haben ohne Murren ihre Autos rausgestellt“, freute er sich.

Überall im Flecken ist was los. Die Jugendfeuerwehr, darunter die zehnjährigen Jungs Marlon und Leon, sorgt für Kinderbespaßung und die Landfrauen, die stolze 78 Mitglieder haben, bieten statt wie gewohnt Kuchen und Torten ausnahmsweise Wurstsalat an. „Fürs Süße ist heute die evangelische Kirche zuständig“, verrät Susanne Hummel. Während das Blasorchester des Musikvereins Harmonie Schlierbach für stimmungsvolle Unterhaltung sorgt, überlegen Lisa und Ben, womit sie ihren Hunger stillen wollen. Sie können wählen zwischen Maultaschen, Burger, Schnitzelwecken, Rote vom Grill, Pommes oder Crêpes.
Buntes Programm der Vereine
Gut angenommen von den Besucherinnen und Besuchern wird nicht zuletzt das bunte Programm aus Mitmachaktionen, Vorführungen und Infoständen der Vereine. Die Jugendarbeiterin Miriam Götz bietet verschiedene Aktionen für Kinder und Jugendliche an. Besonders beliebt ist der TSV-Stand, bei dem man seine Kräfte messen kann. Melina und Margrit verteilen Drei- und Fünf-Kilo-Hanteln, die die Probanden mit ausgestrecktem Arm möglichst lange halten müssen – Simone schafft 1,3675 Minuten, nicht schlecht für eine 54-Jährige.


