Tradition
Wie in Dettingen an Sankt Martin erinnert wird

Mit ihrem Martinsumzug hat die katholische Kirchengemeinde Dettingen-Nabern-Bissingen der Gemeinde Dettingen auch in diesem Jahr ein herbstliches Highlight beschert.

Foto: Carsten Riedl

Nach einem Gottesdienst in St. Nikolaus von der Flüe stellten sich Eltern, Großeltern, Kinder und andere Teilnehmer mit ihren bunten Laternen hinter Stute Kolbrá und ihrer Reiterin auf, die auch dieses Jahr vom Tobelhof in Dettingen kamen und den heiligen Martin mit seinem Pferd verkörperten. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Dettingen sorgten für den nötigen Abstand zwischen Teilnehmern und Pony, dem der Trubel sichtlich nicht geheuer war. Zu den Klängen der Jugendkapelle des Musikvereins Dettingen ging es über den Guckenrain, die Jugendfeuerwehr rahmte den Zug mit Fackeln ein. Wieder zurück an der Kirche präsentierten Gemeindemitglieder, Pony, Reiterin und Bettler das Martinsspiel mit der Mantelteilung. Anschließend gab es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Punsch und Lebkuchen. Mit den Martinsumzügen setzen die katholischen Kirchen in Deutschland jedes Jahr um den 11. November herum ein Zeichen für mehr Mitmenschlichkeit, Nächstenliebe und Barmherzigkeit im Alltag. Ein kurzes Video zum Martinszug in Dettingen gibt es hier und auf Instagram​​​​​​.