Projekt
Wo Engagement Raum schafft

Die Schülerinnen und Schüler der in Dettingen ansässigen Freien Evangelischen Schule Kirchheim haben eine neu gestaltete Pausenhalle bekommen. Saniert haben sie Azubis der lokalen Unternehmen Bankwitz, Holzbau Merkle und Wohnidee Stolz. 

Die Azubis der lokalen Unternehmen Bankwitz, Holzbau Merk­le und Wohnidee Stolz haben die Pausenhalle der Freien Evangelischen S
Die Azubis der lokalen Unternehmen Bankwitz, Holzbau Merk­le und Wohnidee Stolz haben die Pausenhalle der Freien Evangelischen Schule Kirchheim schallärmer gestaltet. Foto: pr

Ein starkes Zeichen für gelebtes soziales Engagement setzten in dieser Woche die drei ortsansässigen Unternehmen Bankwitz, Holzbau Merk­le und Wohnidee Stolz. Gemeinsam nahmen sie sich eines Herzensanliegens der Freien Evangelischen Schule Kirchheim (FESK) an: Die Pausenhalle sollte ruhiger und schallärmer gestaltet werden, um den Schülerinnen und Schülern eine angenehmere Atmosphäre in ihren Erholungszeiten zu ermöglichen.

Von Montag bis Mittwoch herrschte deshalb reges Treiben in der Schule. Täglich von 7.30 bis 17 Uhr arbeiteten Bauzeichner und angehende Architekten Hand in Hand mit den Auszubildenden der beteiligten Firmen. Mit viel Engagement, handwerklichem Geschick und spürbarer Begeisterung wurde geplant, gemessen, zugeschnitten und montiert. Der Entwurf und die schallschützende Ausarbeitung stammten von den Auszubildenden des Architekturbüros Bankwitz Planen und Bauen, die auch bei der Umsetzung tatkräftig mitwirkten.

Die Auszubildenden und Mitarbeiter von Wohnidee Stolz verlegten den neuen Teppichboden mit großer Sorgfalt. Er sorgt nicht nur optisch für Wärme, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Schalldämmung. Parallel dazu fertigten die Auszubildenden von Holzbau Merkle unter Anleitung eines erfahrenen Zimmerermeisters passgenaue Holzelemente, die ebenfalls zur Verbesserung der Raumakustik beitragen. Dabei wurde nicht nur konzentriert gearbeitet, sondern auch viel gelacht. Teamgeist und Freude am gemeinsamen Schaffen waren jederzeit spürbar.

Besonders schön war das tägliche gemeinsame Mittagessen, das von der Schule organisiert wurde. In entspannter Atmosphäre kamen alle Beteiligten zusammen, tauschten sich aus und erzählten von ihren Eindrücken. Diese Momente zeigten, wie aus einem Bauprojekt auch eine Begegnung auf Augenhöhe werden kann.

Ein Highlight war zudem die mediale Begleitung des Projekts: Ein engagierter Lehrer filmte die Arbeiten mit großer Sorgfalt und viel Einsatzbereitschaft. Aus den Aufnahmen entstand ein eindrucksvoller Filmspot, der die Zusammenarbeit, die Freude am Handwerk und das sichtbare Ergebnis dokumentiert. Der Film wird den beteiligten Firmen für ihre jeweiligen Homepages zur Verfügung gestellt und nachhaltig an das gelungene Gemeinschaftsprojekt erinnern.

Am Ende der drei Tage stand nicht nur eine deutlich angenehmere und ruhigere Pausenhalle, sondern auch ein gelungenes Beispiel dafür, wie die Zusammenarbeit zwischen Schule und regionalen Unternehmen aussehen kann. Das Projekt hat gezeigt: Wenn Fachwissen, Engagement und Gemeinschaftssinn zusammenkommen, entsteht weit mehr als nur ein bauliches Ergebnis – es entsteht ein nachhaltiger Mehrwert für die gesamte Schulgemeinschaft. pm