Weilheim. Erste Planungen für den Standortwechsel gab es bereits im Jahr 2004. „Heute können wir den endgültigen Startschuss geben“, sagte Weilheims Bürgermeister Johannes Züfle in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Wie der Rathauschef darlegte, beabsichtigt der Eigentümer des Areals, das früher Teil der „Florahof Baumschulen“ war, dem CVJM große Bereiche zur Errichtung von Vereinsräumen und Sportflächen zur Verfügung zu stellen. „In der Fläche wird noch Plastik vermutet. Mit der Umlegung tun wir also noch etwas Gutes“, unterstrich Züfle. Während sich der CVJM am Rand des von Feldwegen umgebenen Geländes installieren möchte, sollen südlich davon und zur Rosenstraße hin insgesamt sechs weitere Bauplätze entstehen, die der Grundstückseigentümer in Eigenregie vermarkten kann.
Kosten der Planung, Erschließung und Umlegung trägt der Eigentümer. Über ein Umlegungsverfahren soll die Stadt einen finanziellen Ausgleich für die Wertsteigerung bekommen.
Stadtrat Dr. Hansjörg Egerer problematisierte die künftige Parkplatzsituation an der Rosenstraße und verwies auf die Situation an der Forststraße. Reiner Völlm, Chef der Bauverwaltung im Weilheimer Rathaus, verwies indes auf 15 geplante Stellplätze und weitere Parkplätze auf dem Grundstück des CVJM. „Von der baurechtlichen Seite her ist das üppig.“
Einstimmig segnete der Weilheimer Gemeinderat das Vorgehen ab: Der gemeinsame Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft Weilheim soll eine Änderung des Flächennutzungsplans auf den Weg bringen, die Stadt muss einen Bebauungsplan für den Bereich Rosenstraße aufstellen sowie ein Umlegungsverfahren durchführen.
