Der am vergangenen Sonntag verunfallte Pilot aus Kirchheim (wir berichteten) hatte sprichwörtliches Glück im Unglück. Der 42-Jährige von der Fliegergruppe Wolf Hirth zog sich bei dem missglückten Landeanflug auf den Dettinger Flugplatz „nur“ Knochenbrüche in beiden Beiden zu, die bereits erfolgreich operiert wurden. „Wir sind alle froh, dass es so glimpflich abgelaufen ist“, sagt Tilo Holighaus, Geschäftsfüher von Schempp-Hirth-Flugzeugbau, der den Bruchpiloten bereits im Kirchheimer Krankenhaus besucht hat. „Es geht ihm den Umständen entsprechend gut“, atmet Holighaus stellvertretend für die Fliegergruppe Wolf Hirth auf. Ursache für die Bruchlandung sei laut Holighaus eine Verkettung unglücklicher Umstände, deren Hauptursache massive Gewitter waren, die für unberechenbare Strömungen in der Luft gesorgt hätten. Der erfahrene Pilot, der auch im Organisationskomitee des Hahnweidwettbewerbs aktiv ist, war am Sonntagmittag mit seinem Motorsegler Disucs 2cT in ein Getreidefeld bei Nabern gestürzt, nachdem die rechte Flügelspitze den Boden touchiert und die Maschine sich daraufhin überschlagen hatte. Zur Bergung des im Cockpit eingeklemmten Mannes aus Kirchheim war die Feuerwehr mit 24 Mann vor Ort.pet
„Nur“ Knochenbrüche: Glück im Unglück für den Kirchheimer Piloten
