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Abbruch ist derzeit kein Thema

Handball Der Verband entscheidet, dass Trainings- und Spielbetrieb in Württemberg vorerst weiterlaufen können.

Kreis. Der Handball wird weitergehen, zumindest vorerst. Das ist das Ergebnis einer rund 45-minütigen Telefonkonferenz, die die Vertreter des Handballverbands Württemberg (HVW) am Mittwochabend abhielten. „Es bleibt, wie es ist“, sagt der Bezirksvorsitzende Wolfgang Stoll - soll heißen: bis auf Weiteres können die Handballer im Land ihrem Sport nachgehen. „Der HVW hat den Auftrag, Handball zu ermöglichen. Alle aktuell gültigen Verordnungen lassen sowohl den Trainingsbetrieb als auch den Spielbetrieb in allen Sportarten zu“, unterstrich Verbandsmanager Thomas Dietrich die Entscheidung.

Was allerdings offen bleibt ist, was die zu erwartende neue Corona-Sport-Verordnung enthalten wird und wie weit sich die darin enthaltenen Änderungen auf das Geschehen auswirken werden. „Das kann zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht abgeschätzt werden“, so Dietrich. Die von der Politik vorgesehenen lokalen Konzepte zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie „werden auch wir selbstverständlich vollumfänglich einhalten“, macht Dietrich klar.

Denen, die es ablehnen, in Hotspotregionen Handball zu spielen, eröffnet der HVW die Möglichkeit, den Spielbetrieb auszusetzen - ohne dafür Strafen oder Gebühren entrichten zu müssen. Ziel sei es auch, mit erwähnten lokalen Konzepten wieder einen geregelten Spielbetrieb hinzubekommen, der immer dann gewährleistet sein wird, wenn die Fallzahlen der Neuinfizierten an sieben aufeinanderfolgenden Tagen unter 50 pro 100 000 Einwohner liegen. jsv

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