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Absurde Anschuldigungen

Zum Artikel „Kirchheimer Waldorfschule weist Vorwürfe zurück“ vom 28. April

Wir sind die 9. Klasse der Freien Waldorfschule Kirchheim, ­gegen die zurzeit absurde Anschuldigungen erhoben werden. Wir wollen deshalb Stellung beziehen.

In Zeiten, in denen Zusammenhalt ein wichtiger Grundpfeiler der Gesellschaft ist, ist es definitiv nicht förderlich, dass solche unbegründeten und falschen Anschuldigungen in die Welt gesetzt werden, zumal diese anonym sind, wodurch jede Chance auf eine vernünftige und aufklärende Diskussion zunichtegemacht wird. Die Vorwürfe, dass die vom Gesundheitsamt angeordneten Maßnahmen missachtet worden seien, sind für uns unbegreiflich.

In diesen Tagen bringt jede und jeder Opfer, um die Maßnahmen einzuhalten, und trotzdem geht ein Riss durch die Bevölkerung, der für viele Diskussionen sorgt. Das ist nicht nur eine Sache der Waldorfschulen, sondern betrifft alle Bereiche, in denen Menschen zusammenkommen. Solche Diskus­sionen sind wichtig, um sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Diese Auseinandersetzungen sind aber nicht möglich, wenn anonym unbestätigte Behauptungen öffentlich aufgestellt werden, ohne dass sie der Realität entsprechen.

Wir hoffen, dass unsere Gesellschaft in dieser schwierigen Zeit wieder zueinanderfindet und die Spannungen entschärfen kann. Denn miteinander reden und zuhören ist der einzige Weg, wie wir aus der Pandemie herausfinden können. Zusammen!

Julia Graupner, Philip Oppmann, Lasse Frischknecht und Noah Bösel für die 9. Klasse

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