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Ackerböden erhalten

Zum geplanten Gewerbegebiet auf dem Hungerberg

Eigentlich bin ich es leid, Menschen davon zu überzeugen, dass dies oder das an Technik für die Zukunft gebraucht wird. Jetzt in der Corona-Zeit heißt es immer „lüften, lüften, lüften“. Ja, wo und wie soll man saubere Luft herbekommen, wenn überall Industriebauten stehen, die die Luft verpesten.

Haben wir auch einmal darüber nachgedacht, dass auch Astronauten bis hin zu den Politikern, die für Stuttgart 21 gestimmt haben, Nahrung zum Überleben brauchen? Von einer Maschine oder sonstigen technischen Gegenständen kann kein Mensch (auch nicht im Krieg) herunter beißen, aber von einer Karotte oder einem Apfel.

Also müssen wir uns unsere Ackerböden und Streuobstwiesen erhalten und dafür kämpfen, dass es so bleibt und den Landwirten ein großes „Danke“ sagen, dass sie noch immer mit viel Lust und Liebe dieser schweren Tätigkeit nachgehen. Also, hoch und noch einmal hoch für all die Landwirte, die auf dem Hungerberg ihre Ackerflächen bewirtschaften und damit einen Teil der Nahrung für uns alle aus der Region gewährleisten.

Hiltrud Mayer, Kirchheim

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